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NEUIGKEITEN/AKTUELLES EINZELANSICHT

FREITAG EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert: JOE BONAMASSA, MO. 26.03.2018, NBG-ARENA

Joe Bonamassa. Das aktuelle Album „Blues Of Desparation“ ist gerade eineinhalb Jahre draußen, inzwischen kamen schon wieder zwei Livealben (2017 „Live at Carnegie Hall, an Acustic Evening“) und im Sommer hat seine Supergroup Black Country Communion mit „BCCIV“ eine hochfeine Classic Rock-Scheibe auf den Markt gebracht. Urlaub nennt er dann wahrscheinlich sein Spaßprojekt „Rock Candy Funk Party“, was er unlängst absolvierte. Außerdem: Eine US-Tour führte ihn ausschließlich durch Amphitheater, er machte mit Beth Hart schon Clubtourneen oder besitzt mittlerweile auch schon einige sackteure Originalgitarren verstorbener Bluesmusiker. Aber jetzt geht es wieder weiter mit einer gigantischen Welttournee, die erneut von den Hallen her alle bisherigen Dimensionen sprengt, und die Arena Nürnberg ist wieder mit dabei. Pflicht für Musiker, Bluesliebhaber und alle, die Classic Rock in Vollendung als pompösen Event mögen!
FREITAG EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert: JOE BONAMASSA, MO. 26.03.2018, NBG-ARENA

.rcn präsentiert: JOE BONAMASSA

„The Guitar Event of the Year 2018"

Nürnberg, Arena Nürnberger Versicherung

Montag. 26.03.2018

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Tickets ab 69 EUR

Abendkasse: Erhöhter Preis

Tickets:

BONAMASSA TICKET SHOP

oder NÜRNBERG-TICKET

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluss Freitag 23.03.2018

-Direktklick auf  verlosung@rcnmagazin.de (Namen, Betreff JOE BONAMASSA und Telefonnummer für eine spätere Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen), Preisfrage (Teilnahme freiwillig, ohne Auswirkung auf Gewinn): Euer Lieblings-Sommerfestival?

Info:

Joe Bonamassa - "Blues of Desperation" OFFICIAL Music Video
https://www.youtube.com/watch?v=6JJMlY3Go9s


Auch wenn er es wohl bestreitet, Joe Bonamassa muss einen Doppelgänger haben. Wie kann da einer hergehen und jedes Jahr kreative neue Alben veröffentlichen, dauernd auf Tour gehen und nebenbei bei anderen Projekten auch noch die Nase federführend drin haben? Das aktuelle Album „Blues Of Desparation“ ist gerade eineinhalb Jahre draußen, inzwischen kamen zwei Livealben (2017 „Live at Carnegie Hall, an Acustic Evening“) und im Sommer hat seine Supergroup Black Country Communion mit „BCCIV“ eine hochfeine Classic Rock-Scheibe auf den Markt gebracht. Urlaub nennt er wahrscheinlich sein Spaßprojekt „Rock Candy Funk Party“. Eine US-Tour führte ihn ausschließlich durch Amphitheater, er machte mit Beth Hart schon Clubtourneen oder besitzt mittlerweile auch schon einige sackteure Originalgitarren verstorbener Bluesmusiker. Aber jetzt geht es wieder weiter mit einer gigantischen Welttournee, die erneut von den Hallen her alle bisherigen Dimensionen sprengt. In Nürnberg startete Bonamassa übrigens einst nicht etwa im Hirsch, sondern in der Meistersingerhalle. Die war beim letzten Mal schon zu klein. Jetzt also nach 2015 wieder zum zweiten Mal in der Arena. Für einen Bluesmusiker schon eine Hausnummer. Kurzum: der Abend in der Arena wird groß! So geht Blues heute! Wer glaubt, dieses Genre hätte ausgedient, der hat den Joe noch nicht gehört!

Rezis aus dem .rcn Magazin:

2016:
BLUES ROCK
JOE BONAMASSA
LIVE AT THE GREEK THEATRE
MASCOT LABEL GROUP / ROUGH TRADE

Die Veröffentlichungsmaschinerie des begnadeten Bluesrockgitarrist läuft nach wie vor wie geschmiert. Nachdem im März sein letztes Studioalbum erschien ist jetzt wieder ein Konzertmitschnitt dran. Allerdings ein außergewöhnlicher. „Live at the Greek Theatre“ ist das Tour-Finale der „Three Kings Tour“ vom letzten Jahr. Diese Tour fand in 14 Amphitheatern in den USA statt. Das Greek Theatre ist eine berühmte Freiluftbühne in Los Angeles. Ein Teil der Ticketeinnahmen ging an eine Stiftung die junge talentierte Bluesmusiker fördert. Bonamassa ehrte bei diesen Auftritten die drei größten Bluesmusiker, Albert King, B.B. King und Freddie King. Über 2 Stunden spielte er deren Songs, natürlich perfekt und unter Einsatz zahlreicher Gitarren bis hin zu einer 1972er Dan Erlewine Custom Flying V namens „Lucy“, die ursprünglich Freddie King gehörte. Gewohnt exzellent ist seine 11 köpfige Begleitband und Bluesrock Fans werden von den 22 Songs auf 2 CDs begeistert sein. ROHO 8

2015:
JOE BONAMASSA, 05.03.2015, ARENA, NÜRNBERG

Das aktuelle Album „Different Shades Of Blues“ ist gerade einen Monat draußen, schon startete Joe B. weiter mit einer gigantischen Welttournee, die von den Hallen her alle bisherigen Dimensionen sprengt. Zuletzt Meistersingerhalle jetzt Arena. Seine neue Scheibe klingt übrigens keinesfalls nach ausgebranntem Musiker ohne Kreativität. Zuvor veröffentlichte der passionierte Sammler von Vintage-Gitarren zwei Live DVDs, war mit Beth Hart auf Tournee und machte mit ihr auch ein gemeinsames Album. Einer der größten Bluesgitarristen unserer Zeit gab sich also am 05.03.2015 die Ehre und besuchte uns in der Arena in Nürnberg. Das trotz des etwas sehr hohen Kartenpreises gut besuchte Konzert konnte vom sehr durchgemischten Publikum im Sitzen begutachtet werden. Mit auf der Bühne waren drei Bläser, ein Pianomann und extra Percussionisten. Eine Sängerin hat leider gefehlt, obwohl der Gesang Bonamassas im Vergleich zu früher nicht mehr ganz so gequält bzw. gepresst klingt und um einiges besser ist. vielleicht hat er sich ja das Singen mal beibringen lassen. Die Lightshow wurde auf ein Minimum zurückgeschraubt und wirkte sehr verhalten. Die Spotlights und die Aufmerksamkeit waren einzig auf den Meister gerichtet, der dadurch erwartungsgemäß sehr stark im Fokus stand. Auch der Ablauf des Konzerts wurde gnadenlos durchgeplant und alles wurde punktgemäß eingehalten. Komischerweise waren die Nummern, die man rein vom Zuhören nicht in die Bluesrichtung gesteckt hätte, am innovativsten. Einen Gänsehautmoment gab es trotzdem, als die gesamte Halle totenstill war und die Band "Slow Gin" herunterfährt, deutet er nur schemenhaft und leise ein Solo an. Als Fazit kann gesagt werden, dass etwas weitere Hosen bei Joe durchaus mehr kleidsam wären und man sich für das nächste Mal etwas mehr Innovation und Show wünscht.
Text: Jürgen Ebert, Fotos: Jan Ouhlehla.

2011:
ELECTRIC BLUES EXTENDED
JOE BONAMASSA
DUST BOWL
PROVOGUE RECORDS / ROUGH TRADE

Wie ich Sprüche wie “Dies ist eines der besten Alben, die wir je gemacht haben” hasse. Joe Bonamassa sagt dies zu seiner neuen Soloscheibe. Das Dumme für mich ist: Er hat fast recht. Außerdem, rechnet man seine federführende Mitarbeit bei Black Country Communion mit (die Band aus Glenn Hughes, Jason Bonham und Derek Sherinian), ist dies nun die vierte Platte in nicht einmal drei Jahren. Eine derart dichte Frequenz erreichten nicht einmal die großen Bands in den 60ern! Und Bonamassa liefert zudem dabei nicht einmal wirklich schlechtes oder schnell hingerotztes Material. „Dust Bowl“ ist Modern Electric Blues in Vollendung, wenn man überhaupt etwas zu meckern habe, dann dass die Stücke ZU unterschiedlich klingen. Zwischen dem grandiosen, schwermütigen Opener „Slow Train“, der nicht einmal ein Musikvideo braucht, um das Bild eines langsam kommenden Güterzugs auszumalen und dem Titelsong (könnte die Filmmusik eines modernen Western sein) liegen stilistisch tiefe Gräben. Der dritte Song macht das Spektrum dann endgültig weit: Eine fröhliche und flotte Honkytonkpiano-Nummer mit John Hiatt. Solltet ihr, liebe Leser, also mal wieder so einen Stinkstiefel am Stammtisch in der Musikkneipe treffen, der erzählt, der Blues wäre tot und würde sich die letzten beiden Jahrzehnte im Kreise drehen, oder das bla bla mit dem wenigen Akkorden brabbeln, dann spannt ihn doch auf einen Stuhl und spielt ihm diese Platte die erforderliche drei Mal vor. So lange braucht die Scheibe bis man erkennt, dass der Horizont dieses Genres offen ist. Bevor ich mir das nächste Mal die Finger an einer lauwarmen Reunion-Scheibe irgendeiner Classic Rock Combo verbrenne, greife ich doch lieber zu Joe B., der mit seinem Latein entgegen meiner Befürchtung noch lange am Ende ist.EF  7


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