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HEUTE, DONNERSTAG, EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert: DJANGO 3000, SO. 08.10.2017, ERLANGEN, E-WERK

Das Chiemgauer Überfallkommando für Gipsy Rock, Balkan Pop und Artverwandtes ist nun fast schon ein Jahr unterwegs auf Ochsentour, um eine neue "Bonaparty" - so der Name des vorherigen, sehr erfolgreichen Albums - zu starten. Wer glaubt, dass für "Im Sturm" - das aktuelle Werk - sie die alte Scheibe einfach neu aufgenommen haben, sieht sich getäuscht. An einem wichtigen Punkt in ihrer Karriere kam ein Schuß Weilheimer Schule, Indie und Elekronik in ihre Musik. Olaf Opal hat mitproduziert, und so entstand ein anspruchsolleres, breit entspanntes Album mit fettem Wummersound. Die neuen Songs zünden trotzdem und transportieren einfach mehr Coolness. Was die Jungs aber nicht hindern wird, trotzdem Vollgas zu geben, statt Bonaparty gibts jetzt Bayuparty! Für Fans von LaBrassBanda und Artverwandtes.
HEUTE, DONNERSTAG, EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert: DJANGO 3000, SO. 08.10.2017, ERLANGEN, E-WERK

.rcn präsentiert: DJANGO 3000

Sonntag, 08.10.2017

Erlangen, E-Werk

Beginn: 20 Uhr
Einlass: 19 Uhr

VVK ab: 26,90 EUR zuzügl. Gebühren
AK: 28,00 EUR

Tickets:

Karten für

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluss Donnerstag, 05.10.2017

-Direktklick auf  verlosung@rcnmagazin.de (Namen, Betreff  DJANGO 3000 und Telefonnummer für eine spätere Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen), Preisfrage (Teilnahme freiwillig, ohne Auswirkung auf Gewinn):  Eure aktuelle Lieblingskneipe?

Video "Dreggade Dog" vom aktuellen Album...

Zwei Rezis aus dem .rcn zur neuen Scheibe:

Django 3000
Im Sturm
Südpolrecords / Soulfood

Interessante Platte an einer wichtigen Stelle in der Karriere von Django 3000, dem Chiemgauer Überfallkommando für Gipsy Rock, Balkan Pop und Artverwandtes. Das neue Album wirkt musikalisch reifer, geht textlich tiefer, ist selbstbewusster, erwachsener und breitenkompatibler. Bedingungsloses Abtanzen und Party sind auf der Scheibe nicht mehr das Grundrezept, stattdessen legt man Wert auf gut verständliche Texte in bayrischer Mundart, die diesmal deutlich unhektisch und entspannter vorgetragen werden. Waren die früheren Scheiben wie ein Notschalter, bei denen man bei jedem Publikum die hemmungslose Hüpf-Bonaparty entfachen konnte, wird diesmal relaxt mit gebremsten Humpa-Humpa Beat gearbeitet. „Mitschuldig“ daran ist auch Olaf Opal, der diesmal mitproduziert hatte, Musiksachverständige kennen ihn durch seine Arbeit mit The Notwist oder den Sportfreunden. Ob das Experiment mit dem erwachsenen Sound funktioniert, entscheidet sich an der Plattentheke und vor allem bei den Konzerten. Ab Februar ist die tourfreudige  Band, die immerhin schon in Südkorea, Finnland, Russland und der rauen norddeutschen Tiefebene gespielt hat, wieder auf Ochsentour, um das neue Album live bis zum Sommer überall in Deutschland zu präsentieren. Diesmal zu fünft, ein Keyboarder wird die Jungs live unterstützen. Bei Django 3000 ist es wie bei ZZ Top, alle tragen Vollbart, nur Michael „Unfried“ Fenzl am Standbass stammt optisch eher aus der Rockabilly Ecke, zumal er wie dort üblich, gerne mal während des Spielens auf dem Instrument herum balanciert oder turnt. Außerdem hatten wir es bei Django früher eher mit Fidel, Akkordeon und Blasinstrumenten zu tun, die letzten beiden Bestandteile ihres Balkansounds sind auf dem neuesten Album nun deutlich zurück gefahren, live gibt es nach wie vor die volle Kelle. Beim ersten Durchlauf hatte ich schon Bedenken, die Partyband würde nun etwas glattgestrichen klingen, Songs wie „Dreggade Dog“ (Dreckiger Tag) oder „Lem Versaut“  (Leben versaut) ersaufen scheinbar im Bass-Diskostampf, aber damit nehmen die Jungs definitiv ein breiteres und vor allem jüngeres Publikum auf den Konzerten in der Live-Umsetzung mit. In der Endabrechnung also Daumen hoch, man muss sich nur darauf einlassen... Django 3000 sind auf dem Weg zum ureigenen Sound ein schönes Stück weiter gekommen! Ewald Funk 8 von 9 Punkten

DJANGO 3000
IM STURM
SÜDPOLRECORDS / SOULFOOD

Das Titelstück und Opener beginnt mit einer Polka sehr schmissig und wilden Gefiedel. Zwangsläufig denkt man die Chiemgauer setzen mit ihrer vierten Scheibe nahtlos fort, wo sie 2015 mit „Bonaparty“ aufgehört haben, mit Alpenrock bzw. Heavy Metal Polkas mit Balkanprise. Doch ab dem zweiten Stück bleibt der Mund offen und Erstaunen setzt ein. Die aktuellen Songs sind deutlich breiter angelegt und viel besser als in der Vergangenheit arrangiert. Dazu kommt, Django 3000 spielen jetzt mit Keyboarder und nutzen sogar Synthesizer. Ebenso kommen ruhige Songs bis an die Liedermachergrenze dazu, Westernfilmmelodien oder bluesiges mit Piano. Django 3000 sind für mich die aktuellen Tabellenführer der diesjährigen Veröffentlichungen und werden es wohl auch noch einige Zeit bleiben. ROHO   9 von 9 Punkten

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