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NEUIGKEITEN/AKTUELLES EINZELANSICHT

MORGEN EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert FRANK TURNER & THE SLEEPING SOULS, SO. 06.08.2017, E-WERK, ERLANGEN

Frank Turner ist ein Phänomen. Der sympathische Brite aus Winchester kommt eigentlich aus der Punkszene und hat mit der Band Million Dead zwei Alben veröffentlicht. Aber richtig bekannt wurde Turner, als er Ende 2005 den Stecker zog und beschloss, als Songwriter mit Akustik-Gitarre durch die Lande zu ziehen. Der Brite hat sich durch permanentes Touren eine riesige Fanbase erspielt, Turner hat in den vergangenen Jahren weit über 1000 Konzerte absolviert und spricht mit seinen ehrlichen Texten über Gefühle, das Reisen oder Befindlichkeiten vielen aus der Seele. Und der in der Musik immer noch spürbaren Punkspirit tut sein übriges dazu. Zudem ist er eine waschechte Rampensau. Also: Hingehen oder sich hinterher ärgern, warum man nicht dabei war!
MORGEN EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert FRANK TURNER & THE SLEEPING SOULS, SO. 06.08.2017, E-WERK, ERLANGEN

.rcn präsentiert: FRANK TURNER & THE SLEEPING SOULS

+++ AUSVERKAUFT +++

E-Werk, Erlangen

Sonntag, 06.08.2017

Einlass:19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

VVK-Preis ab: Ausverkauft
Abendkasse: Keine Abendkasse

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluss Donnerstag, 03.08.2017

-Direktklick auf  verlosung@rcnmagazin.de (Namen, Betreff FRANK TURNER und Telefonnummer für eine spätere Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen), Preisfrage (Teilnahme freiwillig, ohne Auswirkung auf Gewinn): Euer Lieblings-Sommerfestival?

Video "The Next Storm":

Rezi aus dem .rcn:

FRANK TURNER
POSITIVE SONGS FOR NEGATIVE PEOPLE
VERTIGO / UNIVERSAL

Der in Bahrain geborene Brite hat nicht nur einen Bachelor-Abschluss in Europäischer Geschichte und war Sänger der Punkband Million Dead, sondern ist – ganz bescheiden ausgedrückt – eine ziemlich coole Sau. Dafür kann man sich schon mal die Fanbrille fest tackern, bevor man die Rezi schreibt! Voilá! Ein vor juveniler Vorfreude platzender Frank Turner auf der Bühne einer ausverkauften Liveshow im Sommer 2014 schob sich mir gleich in den Kopf, als ich Turners sechstes Studioalbum zum ersten Mal zu Gehör bekam. Denn (auch dank YouTube leicht zu belegen) spielte Turner mit seinen Sleeping Souls bereits 361 Tage vor der Veröffentlichung von „Positive Songs For Negative People“ zumindest zwei Songs vom jetzigen Album. Und wie ein Bootleg einer dieser Turner-Shows klingt auch „The Angel Islington“, der herzlich grüßende erste Song der Tracklist, musikalisch gemeinsam einsam mit der Akustik-Gitarre, thematisch mit Nordlondon und der Themse sympathisierend. Dieser sachte Einstieg bietet aber nur die Vorlage, um dann ganz Turner-like in Folkpunk-Gefilde abzutauchen und folgenschwer auch die folkpunkigen Themengebiete anzusegeln: Freundschaft, Liebschaft, Feindschaft mit dem Selbst und dessen Schlichtung. Und dieses Spektrum sollte wider Versprechungen des Albumtitels ein breiteres Klientel als Pessimisten ansprechen, sondern eher lebens- und wanderlustige Fans des „skinny half-arsed english Country-Singer“. Und vielleicht auch einige Mitschwimmer und Chartneurotiker, die seit dem vorangegangenen Album „Tape Deck Heart“ von 2013 und der im Radio gespielten Single „The Way I Tend To Be“ auf den Turner-Train aufgesprungen sind. Doch jene sollten spätestens jetzt entweder abgesprungen sein, oder mit erweiterter Toleranzidentität auf Turner-Konzerten in der ersten Reihe abklatschen. Denn Turner besinnt sich zu großer Freude meinerseits tendenziell eher auf Noten und Werte aus legendären (Früh-)Zeiten wie zu „Poetry Of The Deed“ und „England Keep My Bones“ statt auf den Vorgänger, der zwar auch seine Stärken und Momente hatte, aber statt blasphemischer Schreinkunst Turners Ideale nur Pop-Art in Tomatendosen abpackte. Ihm nach all dieser Zeit den Sell-Out anzukreiden, wäre abseits der Gerechtigkeit, denn trotz einer geballten Packung Sing-A-Longs und massenkompatibler Rhythmen versprüht der ebenbürtige Brite noch immer den bescheidenen, krediblen Punk-Charme, verpufft auf Songs wie Out Of Breath seine vier Akkorde und Lungen-Kondition, um dann viktorianisch-romantisch mit einer Live-Aufnahme von „Song For Josh“ das Album zu endigen, ganz so wie er es auf seinem Debutalbum „Sleep Is For The Week“ mit „The Ballad Of Me And My Friends“ zu tun pflegte. Lea Biermann / Ewald Funk
7 von 9 Punkten

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