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DEMNÄCHST IM HIRSCH: .rcn präsentiert THE SUBWAYS - INTERVIEW MIT BASSISTIN CHARLOTTE

Bald im Hirsch: Die britischen Charmebolzen von den Subways mit ihrer neuen Platte. Wenn jemand Stimmung macht, dann die drei! Julian von StarFM hat sich vorab Charlotte, ihres Zeichen Bassistin der Band, geschnappt und mit ihr ein bisschen über ihre Triathlon-Erfahrungen in Roth und das Tourleben geplaudert. Warum sie Deutschland als ihre zweite Heimat sieht und wie sie die anderen Bandmitglieder kennen gelernt hat, das erfahrt ihr im Interview hier auf unserer Homepage.
DEMNÄCHST IM HIRSCH: .rcn präsentiert THE SUBWAYS - INTERVIEW MIT BASSISTIN CHARLOTTE

Julian: Wo erwische ich Dich gerade?

Charlotte: Wir sind gerade in Magdeburg. Wir spielen hier heute Abend noch eine Akustik-Session.

Julian: Ihr verbringt ja so viel Zeit in Deutschland, das ist schon fast euer zweites Zuhause.

Charlotte: Ja absolut – ich komme immer wieder gerne.

Julian: Und dein Deutsch wird auch immer besser!

Charlotte: Ich hoffe! Ich versuche mich ständig zu verbessern. Wenn ich in Deutschland bin höre ich viel Radio uns schaue fern. Und natürlich lausche ich den Gesprächen!

Julian: Am 22. Februar kommt ihr ja nach Nürnberg. Du kennst Dich hier ja ziemlich gut aus, auch weil Du schon häufiger mal im Club Stereo aufgelegt hast.

Charlotte: Ja, Nürnberg ist schon eine besondere Stadt für mich. Ich bin ja auch Triathletin und mein erster großer Triathlon war die Challenge in Roth. Daran habe ich gute Erinnerungen. Damals hab ich auch fast eine Woche in Nürnberg verbracht. Ich freu mich schon, wieder zu euch zu kommen. Ich bring auch mein Fahrrad mit.

Julian: Und Du warst damals ja auch ziemlich erfolgreich in Roth. Platz 168 ist ziemlich gut!

Charlotte: Wow – da hast Du aber gründlich recherchiert. Ja, das war meine erste Langstrecke und ich war einfach froh, es bis ins Ziel geschafft zu haben. Das Publikum war auch echt super, das hat mich echt angetrieben.

Julian: Seit wann bist Du denn eigentlich so sportlich unterwegs?

Charlotte: Naja, ich war schon immer recht sportlich. Ich hab Billy und Josh damals ja tatsächlich auch im Schwimmclub kennengelernt, als wir Teenager waren. Und dann habe ich irgendwann mit dem Laufen angefangen, weil mich zwischen den Tourneen fit halten wollte. Und mittlerweile ist Triathlon ein großer Teil meines Lebens.

Julian: Ist es nicht ziemlich umständlich, ein Fahrrad mit auf Tour zu nehmen?

Charlotte: Ja! Und es ist ja nicht nur das Bike. Es muss ja auch noch der Helm, die Schuhe und die Klamotten mit. Es ist schon ein bisschen verrückt, das alles immer mitzuschleppen.

Julian: Wenn Du auf Tour bist und mit deinem Fahrrad rumfährst oder laufen gehst, verläufst Du dich dann nicht manchmal? Ihr spielt ja auch in Städten, in denen Du noch nie warst!

Charlotte: Ja, das kommt schon mal vor. Ich versuche aber, die Strecken einfach zu halten, damit ich zur Konzert-Location zurückfinde. Zum Beispiel laufe ich dann lieber kleinere Runden und dafür mehr davon. Und ein Navi auf dem Smartphone zu haben hilft natürlich auch.

Julian: Kann man eine Tour vielleicht sogar mit einem Marathonlauf vergleichen? Da darfst Du am Anfang ja auch nicht zu viel Stoff geben, damit Du am Ende noch genug Kraft hast.

Charlotte: Ja, das ist ein ziemlich guter Vergleich! Vorallem bei einer so langen Tour wie der, die jetzt vor uns liegt – 9 Wochen! Wir geben ja auch jeden Abend alles auf der Bühne. Da muss man schon darauf achten, dass man auch genug Schlaf bekommt, sonst brennt man ziemlich schnell aus.

Julian: Lass uns mal über euer neues Album sprechen. Hast Du da einen Lieblings-Basslauf, auf den Du besonders stolz bist?

Charlotte: Ich spiele wirklich gerne „Just Like Jude“, ein kurzer, knackiger Pop-Punk-Song. Billy und ich haben da wirklich sehr hart an unseren Gesangs-Harmonien gearbeitet und der Basslauf ist ziemlich schnell und punkig. Das ist mein Lieblingssong.

Julian: Mir ist aufgefallen, dass Billy diesmal viel schreit, zum Beispiel beim Song „Twisted Game“. Und Du singst immer deine süßen, braven Mädchen-Melodien. Hast Du nicht manchmal auch Lust zu schreien?

Charlotte: Doch doch! Nur ich schreie immer so leise und zaghaft. Billy ist einfach lauter. Er bringt halt das Raue in die Songs und ich das Melodische.

Julian: So war es bei euch ja auch schon immer und es ist ja auch irgendwie euer Markenzeichen!

Charlotte: Ja, wenn man schon eine männliche und eine weibliche Stimme in der Band hat, dann sollte man das auch ausnutzen!

Julian: Billy hat ja zum ersten Mal auch produziert. Was für ein Typ Produzent ist er denn? Der strenge oder der nachsichtige?

Charlotte: Er hat Josh und mich machen lassen, was wir wollten. Das war natürlich cool für uns. Und was die Produktion angeht sind wir schon ziemlich stolz auf das, was Billy da geleistet hat! Wir sind eine Liveband und er hat diese Energie ziemlich gut eingefangen.

Julian: Ihr hattet ja auf eueren anderen Alben immer sehr gute Produzenten wie zum Beispiel Butch Vig . Warum wolltet ihr es denn diesmal selber machen?

Charlotte: Billy hat sich schon immer für das  Produzieren interessiert und ich denke je älter er wird, desto mehr will er sich auch mit dieser Arbeit auseinandersetzen. Wie Du schon sagst, wir hatten in der Vergangenheit das Glück, drei wirklich gute Produzenten zu haben. Und da hat Billy schon immer ganz genau zugeschaut und hat Fragen gestellt. Billy hat auch schon immer unsere Demos produziert. Und beim letzten Album waren die Demos schon fast so gut, dass wir sie veröffentlichen hätten können. Und diesmal hat er sich dann endlich getraut, die Produktion komplett selber zu übernehmen.

Julian: Das Artwork des Albums stammt von einer ungarischen Künstlerin, richtig?

Charlotte: Ja, das war ein Zufall. Ein Mädchen namens Zash hat uns auf Facebook ein Subways-Poster geschickt, dass sie selber gezeichnet hatte. Da sind wir als Art Comichelden zu sehen. Das hat uns so gut gefallen dass wir sie kontaktiert haben und sie gefragt haben, ob sie nicht unser Album gestalten will.

Julian: Als Vorband habt ihr in Nürnberg die Band „Kill It Kid“ dabei. Kennst Du die persönlich?

Charlotte: Ja, wir haben sie letztes Jahr auf dem Taubertal-Festival kennengelernt. Am nächsten Tag haben wir dann zusammen beim „Rock Del Schlacko“ gespielt und seitdem sind wir befreundet. Da war es klar, dass wir sie fragen ob sie mit uns auf Tour gehen.

Julian: Eine Sache muss ich dich noch fragen, und ich weiß nicht ob Du darüber reden willst: Als ihr 2012 bei Rock im Park gespielt habt gab es Stress zwischen Billy und der Security. Billy soll damals sogar von der Polizei verhaftet worden sein. Kannst Du zu der Sache etwas sagen?

Charlotte: Ähm... ich weiß nicht. Ich weiß nur, dass wir damals ein gutes Konzert gespielt haben. Ich weiß gar nicht, wo diese Geschichte herkommt.

Julian: Also kein weiterer Kommentar von deiner Seite?!

Charlotte: Ja.

Das war das Interview mit Charlotte und wer sich die Subways auch live mal anschauen möchte, der begibt sich am Besten am Sonntag, den 22. Februar in den Hirsch. Besser kann eine Woche doch gar nicht enden, denn was das Trio auf die Bühne bringt, ist oft von anderen versucht, aber nie erreicht worden.

.rcn präsentiert: THE SUBWAYS

Hirsch, Nürnberg

Sonntag, 22.02. 2015

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluß Freitag, 20.02.2015.

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News 16.02.2015 auf Visions.de

 

The-Subways-Schlagzeuger Josh Morgan pausiert wegen Asperger-Erkrankung

News 22174 The Subways haben verkündet, dass Schlagzeuger Josh Morgan ab sofort eine Auszeit nimmt. Grund dafür sind Angstzustände in Folge seiner Asperger-Erkrankung.

The Subways werden ihre Tour trotz des fehlenden Josh Morgan wie geplant morgen in Dresden fortsetzen. In einem Statement bei Facebook spricht die Alternative-Band davon, dass ein "professioneller Drummer" für die übrigen Auftritte einspringen werde.

Morgans Erkrankung ist bereits seit längerer Zeit bekannt, auf der aktuellen Tour hat sie jedoch dem Statement nach zu urteilen zu "einer lähmenden Bühnenangst" geführt. Die Auszeit soll ihm die Möglichkeit geben, sich in Therapie zu begeben um schnellstmöglich wieder zur Band dazustoßen zu können.

The Subways spielen bis in den März hinein Auftritte in Deutschland, Karten dafür gibt es bei Eventim. Anfang Februar erschien ihr aktuelles Album "The Subways".