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AB MORGEN IM KINO: MILLA JOVOVICH IM FINALEN ZOMBIMASSAKER, FÜR EUCH SCHON ANGESCHAUT

Sind wir nicht alle schon Zombies? Zumindest Smartzombies, also quasi die Mehrheit in den Städten, die ständig in ihr Smartphone gucken oder sich das Teil vor die Nase halten und privates für alle hörbar reinquatschen. Unser Roland Hindl, nach München emigrierter Amberger, hat für Euch die Pressevorführung besucht und spoilert für Neugierige....
AB MORGEN IM KINO: MILLA JOVOVICH IM FINALEN ZOMBIMASSAKER, FÜR EUCH SCHON ANGESCHAUT

Resident Evil – The Final Chapter, Kinostart: Donnerstag, 26. Januar 2017

Zum sechsten Mal Mal kämpft Milla Jovovich in „Resident Evil – The Final Chapter“ gegen Zombie-Armeen und die skrupellose Umbrella Corporation. Der Film, der auf den zum Kult avancierten Resident-Evil-Videogames basiert, soll der letzte der Reihe sein. Zeit wird’s. Von Roland Hindl.

Milla Jovovich alias Alice muss dorthin zurück, wo alles anfing: in das vermeintlich zerstörte Racoon City. Dort hatte die Umbrella Corporation das T-Virus entwickelt und freigesetzt, das nahezu die gesamte Menschheit in Zombies verwandelte. Von unerwarteter Seite bekommt Alice jetzt den Tipp, dass es in Racoon City eine Lösung gegen die Zombie-Apokalypse gibt. Ihr bleiben aber nur 48 Stunden, bevor die Menschheit komplett ausgerottet sein wird. Alice prügelt, schießt und sprengt sich zusammen mit ein paar entschlossenen Überlebenden durch Horden von Untoten – Menschen wie Tieren – und verbliebenen Einheiten der Umbrella Corporation. Einer nach dem anderen ihrer Begleiter lässt sein Leben in dem brutalen Wettlauf gegen die Zeit. Die mögliche Rettung ihrer Spezies immer vor Augen, die Ungewissheit, dass es – wieder einmal – ein tödlicher Trick sein könnte, immer im Hinterkopf, steht Alice am Schluss vor der wohl schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.

Mit zweiten und dritten Teilen ist es so eine Sache. Weniger von kreativen, sondern meistens von kommerziellen Interessen der Filmstudios getrieben, werden noch so dünne Storys nach einem erfolgreichen Auftakt fortgeschrieben. Selten gelingt es, das Niveau eines Hits in den Sequels zu halten. Wenn es dann ins halbe Dutzend geht, ist man meistens im Trash angekommen. „Star Wars“ und „Rocky“ bilden da durchaus Ausnahmen, wobei sich auch in diesen Reihen schwächere Teile finden.

So weit ist die Reihe nicht. „Resident Evil“ 2002 als Spiel-Adaption zu Recht noch gute Kritiken bekommen und laut Presseinformation soll die Reihe mit knapp einer Milliarde US-Dollar Gesamteinspielergebnis weltweit die bislang „erfolgreichste Videospiel-Filmreihe aller Zeiten“ sein. Milla Jovovich macht auch im sechsten Teil als Action-Alice nach wie vor eine gute Figur, ihr Mann Paul W.S. Anderson weiß als Regisseur und Drehbuachautor immer noch Zuckmomente zu platzieren. Die Geschichte ist aber insgesamt auserzählt und den Machern geht die zunehmend die Luft aus. Fans der Reihe werden einen netten Kino-Abend haben und die Reihe in ihr (wahrscheinliches) Ende verabschieden können.

Resident Evil – The Final Chapter
Kinostart: 26. Januar

Dauer: 107 Minuten
Constantin Film