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28.08.2010: STADIONBERICHT FCN-FREIBURG, 1:2

Also diesen Saisonauftakt zuhause hätte sich die Mannschaft sparen können: Gegen eine Gurkenmannschaft wie Freiburg und dem Schiri zuhause mit drückender Überlegenheit zu verlieren, geht einfach gar nicht. Und schon geht es wieder los, das Bangen um den Klassenerhalt. Wir warten jetzt nur noch darauf, dass wieder alles schön aufs nächste Spiel geschoben wird.

Es begann so schön: Freiburg brachte die erste halbe Stunde fast garnichts zusammen und Neuzugang Schieber köpfte mit etwas Glück zum 1:0 ein. Mannschaft überlegen, schönes Wetter, Frisur sitzt. So kann es weiter gehen. Vor allem durch Ekici. Endlich muß der Gegner bei Standarts wirklich aufpassen. Nicht mehr wie früher. Da kommt keine Ecke zu lang, kein Freistoß unexakt und der von den Bauern ausgeliehene 20-jährige hat auch noch Spielübersicht und Zug zum Tor.

Über den Schiri brauchen wir kein Wort verlieren, denn der wirkte -mmmh- etwas unsicher. Schiri-Bashing wollen wir aber nicht anstimmen, vielleicht würden dem modernen Referee manchmal elektronische Hilfsmittel wirklich gut tun. Nicht dass irgendwann mal einer von den Fans aufgeknüpft wird.

Die Glubb-Abwehr präsentierte sich an den Außenpositionen gewohnt gefestigt und in der Innenverteidigung zerrissen. Es scheint wirklich zwischen Nilsson und Wolf kaum Kommunikation stattfinden und wenn schon Wolf spielen muß als Kapitän, sollte man es einmal mit Maroh statt Nilsson probieren, bzw. den ebenso etwas flapsigen Simons einmal pausieren zu lassen.

Man darf dem Sturm nicht unbedingt Vorwürfe machen, aber wenn 34 Freiburger hinten drin stehen, geht halt auch mit Spielklasse nichts, das muss dann über die Standarts gelöst werden. So wie Freiburg, die bekamen einen Elfer und damit war das Spiel wieder offen. Wie immer: Der Druck, denn die Glubberer in den letzten Minuten aufbauten, sollten sie mal direkt nach Treffern einsetzen um die Führung auszubauen. Eins kassieren sie eh meistens noch...

Fazit: Die Stimmen zum Spiel sagen eigentlich alles, so schlecht war der Glubb beileibe nicht und eine Krise sollte nicht herbei geredet werden. Lediglich in der Innenverteidigung sollte etwas neues ausprobiert werden.

STIMMEN ZUM SPIEL

Andy Wolf: "Freiburg hat aus wenig sehr viel gemacht."

Dieter Hecking:
"wir sind weit davon entfernt, in Panik zu verfallen und alles Schlechte herbei zu rufen. Mein Team hat ein ordentliches Bundesligaspiel gemacht."
"Besser als in den ersten 40 Minuten können wir nicht spielen."
"Wir haben uns zwei, drei Fehler zuviel erlaubt, dabie war Freiburg doch schon am Boden."

Robin Dutt (Freiburg/Trainer): "letztendlich ist der Club hochverdient in Führung gegangen, da er einfach aggressiver gespielt hat."

Mehmet Ekici: "Wir waren die bessere Mannschaft, haben gut nach vorne gespielt."

Martin Bader: "Die haben doch nicht gewonnen, wir haben verloren."

Raphael Schäfer: "Bitter, dass wir uns mal wieder selber geschlagen haben"

Per Nilsson zum Elfer: "Einer von uns hätte den Ball wegschlagen müssen"

LICHTBLICKE: Mehmet Ekici (Standarts, Technik), Robert Mak (sucht sofort den Abschluss), Pinola-Judt (Routine), Schieber (Fleiss, nach dem Tor endlich als Fan mal nach Herzenslust "Schieber, Schieber" rufen können ohne den Schiri zu meinen).