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NEUIGKEITEN/AKTUELLES EINZELANSICHT

ONLINEREZI Mai 2026: ATREYU „THE END IS NOT THE END“

Routinierter Metalcore von Szene-Urgesteinen
SPINEFARM/UNIVERSAL, VÖ 24.04.2026

Kam leider nicht ins Heft #282
ONLINEREZI Mai 2026: ATREYU „THE END IS NOT THE END“

ATREYU – The End Is Not The End (Online-Review)

ROUTINIERTER METAL-/CORE VON SZENE-URGESTEINEN
ATREYU
THE END IS NOT THE END
SPINEFARM/UNIVERSAL
VÖ: 24.04.2026


Album Nummer 10 und immer noch mehr Abrissbirne als Altersmilde. ATREYU treten auf "The End Is Not The End" nochmal ordentlich aufs Gaspedal. Totgesagte leben eben länger - und das ist auch gut so.
Die Kalifornier machen einfach wieder exakt das, was mensch von ihnen erwartet: fette Hooks, dicke Riffs und große Refrains mit genug Pathos für die Bierdusche im Festivalpit. Überraschungen? Eher wenige und dezent gestreute (wie das Gänsehaut-Saxophon gegen Ende von "In The Dark"). Aber ehrlich gesagt braucht diese selbstbewusste Best-of-Version solche auch gar nicht unbedingt. Ein bisschen "The Curse", ein bisschen Stadion-Metal, dazu moderne Produktion mit ordentlich Druck und fertig. 
Vor allem härtere Nummern wie „Dead“, „Glass Eater“ oder „Ego Death“ knallen angenehm kompromisslos, während „Wait My Love, I’ll Be Home Soon“ die obligatorische Feuerzeug-im-Regen-Melancholie liefert. Klingt kitschig? Ist es auch. Funktioniert aber trotzdem.

Die Band agiert mittlerweile komplett frei von jeglichen Szene-Schubladen. Metalcore, Thrash, melodischer Hardrock, ein wenig Goth-Vibe, etwas Arena-Emo – ATREYU werfen immer noch alles zusammen und ziehen weiter ihr Ding durch. Nicht revolutionär, aber verdammt routiniert. Und manchmal ist genau das genug. Kein Neuanfang, keine Neuerfindung, sondern eine Band, die genau weiß, was sie kann – und das ziemlich laut feiert. Fans werden’s lieben. Alle anderen zumindest kopfnickend würdigen. 
ODE

7 von 9