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NEUIGKEITEN/AKTUELLES EINZELANSICHT

SONNTAG EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert: THE HIRSCH EFFEKT, DO. 25.10.2018, NÜRNBERG-Z-BAU - ROTER SALON

Schwer verdaulich, tiefgründig, abgepfiffen: The Hirsch Effekt meldeten sich mit ihrem letzten Album "Eskapist" im Gepäck auf den Livebühnen dieser Galaxis im letzten Jahr zurück. Das Trio aus Hannover hat seine Grenzen neu abgesteckt und sich für das neue Material an einer noch bunteren Farbpallette musikalischer Genres bedient. Im Zentrum steht wie zuvor der Metal, jedoch taucht die Band nun noch intensiver in dessen Subgenres wie Progressive-, Tech-, Black- oder Sludgemetal ein. Das Trio ist so etwas wie der musikalische Komplementär zu den vielen Bands mit vorraussehbaren Songstrukturen: Wer glaubt, die Dreierkette würde im nächsten Moment nach links musizieren, sieht sich getäuscht, sie sind schon längst rechts abgebogen, bleiben dabei aber immer schön links. Politisch. Dem Zuschauer erwartet eine energiegeladene Liveshow aus neuem Material und einer Anthologie des bisherigen Schaffens der Band.
SONNTAG EINSENDESCHLUSS: .rcn präsentiert: THE HIRSCH EFFEKT, DO. 25.10.2018, NÜRNBERG-Z-BAU - ROTER SALON

.rcn präsentiert: THE HIRSCH EFFEKT

"10 Jahre Tour"

Support: Paulinchen brennt

Nürnberg, Z-BAU (ROTER SALON)

Donnerstag, 25.10.2018

Beginn: 20:30 Uhr
Einlass: 20:00 Uhr

Tickets im VVK. ab 15,65 EUR: RESERVIX
Abendkasse: 17,00 EUR

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluss Sonntag, 21.10.2018

-Direktklick auf  verlosung@rcnmagazin.de (Namen, Betreff THE HIRSCH EFFEKT und Telefonnummer für eine spätere Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen), Preisfrage (Teilnahme freiwillig, ohne Auswirkung auf Gewinn):  Eure aktuelle Lieblings-Konzertlocation?

Kurzinfo:

THE HIRSCH EFFEKT
Zum 10 jährigen Bandjubiläum laden The Hirsch Effekt auf eine Reise durch Ihre Bandgeschichte ein. Das Trio aus Hannover spielt sich einen Abend lang chronologisch durch die Holon:Trilogie, die 2010 mit Holon:Hiberno begann und über Holon:Anamnesis (2012) in Holon:Agnosie (2015) seinen Abschluss fand. Das Set beendet die Band mit Songs vom aktuellen Studioalbum Eskapist (2017). Im Zentrum steht bei ihnen der Metal, wobei die Band intensiv in dessen Subgenres wie Progressive-, Tech-, Black- oder Sludgemetal eintaucht und um orchestrale sowie elektronische Elemente bereichert. Den Zuschauer erwartet eine energiegeladene Liveshow mit Songs und Anekdoten aus 10 Jahren The Hirsch Effekt.

Paulinchen Brennt
Mit der Überheblichkeit eines Protzbischofs schicken PAULINCHEN BRENNT ihre urangetränkt lärmenden Geschichten über Hexerei, planetares Bewusstsein und  Besessenheit einmal quer durch den Äther. Musikalisch vertrackt bis anstrengend, zwischen Noise, Screamo, Post-Rock und Math-Core beheimatet, scheut der Dreier aus Nürnberg und Leipzig seit Ende 2014 weder Experimente noch die direkte Konfrontation mit dem potentiellen Zuhörer, dessen Hörgewohnheiten man mit stotternden Taktverschiebungen, störrischen Riffs und keifenden Vocals ein ums andere Mal auf die Probe stellt. Zauber, tu was du willst!

The Hirsch Effekt - LIFNEJ (Official Video)   https://youtu.be/fqRPBtXZSsE


Rezis aus unserem .rcn Magazin:

ARTCORE
THE HIRSCH EFFEKT
ESKAPIST
LONG BRANCH RECORDS / SPV
VÖ: 18.08.2017

Wenn mein Mathelehrer mir sein Metier damals schmackhaft machen wollte, proklamierte er stets, Musik sei nichts anderes als Mathematik. Demnach entsprechen The Hirsch Effekt wahrscheinlich einer Kurvendiskussion mit drei Ableitungen, fünf Brüchen durch die Eulersche Zahl und mindestens drei Logarithmen. Und dennoch könnte progressiver Artcore nicht hypnotischer und eingängiger sein. Die Holon:-Ära ist trilogisch abgeschlossen - das erschließt sich nicht nur aus dem Titel, sondern auch den zunehmend sozialkritischen Texten rund um Eskapismus in jeglicher Form. Nicht zuletzt setzt sich des neuen Hirsch Effekt-Opus von der Diskografie durch das musikalische Leitmotiv ab, welches teils metallischer als je zuvor auftritt, aber auch poppiger und immer in unberechenbaren Ungleichungen. 9 von 9 Punkten LB

 

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THE HIRSCH EFFEKT, 07.11.2017, Z-Bau, Nürnberg

Indielectropostpunkmetalmathcore. Bitte was? The Hirsch Effekt. Ah, das Darmleiden? Ne, die Band aus Hannover. Soweit so gut… Der vieräugige Totenschädel des Bühnentransparents grinst auf den sich langsam füllenden Zuschauerraum herab und zeigt dabei stolz all seine Goldzähne. Eröffnend spielt die zwei Mann Band PeroPero ihren Melodic-Electro-Tribalcore mit Außerirdischem Einschlag. Zu den Bühnenoutfits fallen mir spontan folgende Begriffe ein: Südamerikanische Folklore, tibetische Gebetswimpel, LED-Lichterkette. In meinen Augen, eine handelsunübliche Kombination. Überboten wird die Extravaganz dieses Auftrittes noch vom Hauptakt. Zwar sind die Musiker von The Hirsch Effekt nicht besonders auffällig gekleidet, doch dafür hat es ihre Musik in sich! Sie bieten den Zuhörern eine wahnwitzige Melange aus Hämmern, Kreischen und Brüllen durchsetzt mit sphärischen Balladenschnipseln. Tempowechsel sind eben so gängig, wie das Benutzen diverser Effektpedale und den auf Hochtouren laufenden Strobo-Scheinwerfern. Wer versucht diese Musik über den Kopf zu verstehen, wir wahrscheinlich scheitern. Erst wenn man es aufgibt und das Gehirn ausschaltet kann es gelingen. Vielleicht geht es The Hirsch Effekt genau darum mit ihren tiefsinnigen Texten und ausgedehnten Ausflügen in die Welt des Screams. Die schwerverdaulichen Rhythmen und Riffs haben wie mir scheint eine einzige tosende Botschaft: „Kopf aus, nur existieren ist angesagt!“

Text: Rebekka Reißinger

 

 

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