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23.10.2010, FCN - VW WOLFSBURG: 2:1. BERECHTIGT GEWONNEN.

Unglaublich, wie die Meinungen über dieses Spiel auseinander gehen. Die Lokalpresse lobte einen nervenstarken Glubb, der sich nie richtig unterbuttern ließ, als die Wolfsburger die Muskeln spielen ließen. Mannschaftsgeist war groß geschrieben, und man merkt, dass es zwischen Trainer und Mannschaft funktioniert, was seit dem harten Hans in der Pokalsaision 2007 wohl das letzte Mal der Fall war.

Das war nun der dritte Heimsieg in Folge, und jedesmal kam man nach frühem Tor und Ausgleich wieder zurück, wir können uns also auf die nächsten Spiele freuen! Wenn da nicht alles schief geht, kann da noch etwas gehen. Wir müssen ja nicht Meister werden. Aber etwas Geld zu verdienen wäre schon recht... Schulden sind ja auch noch da, und zwar in machbar abzuarbeitender  Höhe.

Bereits nach 10 Minuten schoss sich Ilkay Gündogan sein Geburtstagsgeschenk. Nach einem Pass von Schieber schiebt er platziert ein. Keine Chance für Marwin Hitz, der den verletzten Benaglio im VW-Tor ersetzt. Es hätte noch dicker kommen können für die Elf von Trainer McLaren, denn der Glubb hatte einige gute Szenen, noch besser der 30-Meter Hammer von Pino. Verfehlte das Tor nur knapp. Nach 30 Minuten kam aus heiterem Himmel der Ausgleich durch Grafite, der schneller am Ball war als sein Bewacher. Mehr Chancen hatte Volkswagenburg aber vorher nicht. Die zweite Halbzeit begann ohne Schwung, dafür machten sich die Gäste mit einigen dummen Fouls und der Schiri mit einigen zweifelhaften Entscheidungen unbeliebt bei den Fans. Das war aber nach der 60. Minute vergessen, als Frantz einen Torschuss von Gündogan ins Netz lenkte. Wurde auch Zeit, aber es waren ja noch 30 Minuten zu halten. Schieber hätte mit einer Großchance vor dem gegenerischen Tor direkt vor der Nordkurve den Sack noch zu machen können. Schön auch das "auf Zeit spielen" der Glubberer in den letzten Spielminuten, dass die Wolfsburger zur Weissglut brachte. Genial auch der Freistoss vor dem VW-Tor, den die Jungs nicht aufs Tor schossen, sondern zur Eckfahne passten, um dort etwas Affentretzen mit den kochenden Wolfsburger Verteidiger zu machen. So rettet man das Ergebnis über die Zeit, das nur kurze Zeit gefährdet war, denn auch der Glubb hatte wie z.B. Schieber mit dem Kopf noch Chancen. Das Ergebnis war verdient und Leute, dieses Spiel hat tierischen Spaß gemacht im Stadion! Vor allem weil das Tor der Wölfe kurz vor Schluss berechtigt nicht gegeben wurde. Davon hat man bei uns in der Nordkurve aber nicht viel bemerkt.


TOP

Juri Judt: Spielte heute sein 100. Spiel für den Glubb. Wie immer solide Leistung, wenn es etwas zu meckern gab, dann seine etwas bescheidene Grundschnelligkeit und mangelnde Risikobereitschaft beim Angriff. Trotzdem immer ein Leistungsträger.

Mike Frantz: Wuselte wie immer wie ein Blöder. Er hat die gesunde Portion Verrücktheit, mit der man die Mannschaft nach vorne peitschen kann.

Julian Schieber: Wohl der fleissigste Rackerer vorne. Hatte Wolfsburg mal den Ball, war er die erste Hürde, die zu nehmen war für die Volkswagenkicker. Das war früher immer unter Harrys Würde.

Jens Hegeler: Ein begnadeter Dribbler, der jederzeit zwei, drei gute Verteidiger austanzen kann. Wenn da nicht immer seine übertriebene Lässigkeit wäre. Ein laufwunder oder Ackerer ist er nicht.

Raphael Schäfer: War diesmal vor allem bei den Standarts sicher und hatte keine seiner berühmten Aussetzer. Was wären wir ohne so einen Keeper?

Die gesamte Abwehr: Hatte das berüchtigte gegnerische Angriffsvolk mit Grafite, Dzeko und Diego meist gut im Griff. Jeder der vier Verteidiger hat seine ganz besonderen Stärken, und das läuft gerade gut zusammen: Nilsson schmucklos sicher, Pino als einer der wenigen wirklichen Linksverteidiger, Judt mit seiner braven aber sehr effektiven Art und Wolf, unser Schlachtross für besondere Fälle.

FLOP

Zu meckern gibt es nix beim Glubb.

Diego: Sind wir froh, nicht so eine Diva in der Mannschaft zu haben!

STIMMEN ZUM SPIEL:

Ilkay Gündogan: "Wir waren besser, weil wir ein Tor mehr geschossen haben.2

Mike Frantz: "Wenn man gewonnen hat, ist es immer verdient."

Steve McClaren (WOB-Trainer): "Nach neun Spielen haben wir nicht genug Tore und nicht genug Punkte. Heute haben wir nicht um den Sieg gekämpft."

Dieter Hecking: "Das Spiel gegen Wolfsburg haben wir jetzt abgehakt, ab sofort gilt die volle Konzentration dem Spiel gegen den SV Elversberg."

NN: "Manager Dieter Hoeneß betrat erstmals die Kabine und las den VfL-Profis zehn Minuten lang die Leviten."