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ARCHIV (2008): KOLUMNE DER WAHRE GLUBB UND SPIELBERICHTE AB 2.2.2009 ABWÄRTS

Hier das Archiv diverser älterer Einträge unseres Glubb-Blogs....
ARCHIV (2008): KOLUMNE DER WAHRE GLUBB UND SPIELBERICHTE AB 2.2.2009 ABWÄRTS

KOLUMNE 23.11.2008: DER WAHRE GLUBB BLOG

Um es ein für alle mal klarzustellen, die neue Parole ist ab sofort: „Der Glubb is kaa Depp, weil mir san der Glubb!“

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Warum sagt jeder nach der regelmäßigen Trauervorstellung im Frankenstadion nach dem Abpfiff immer „Der Glubb is a Depp“, nachdem er vorher laut „Wir sind der Glubb!“ skandiert hat? Das Ingolstadt-Spiel war da wenigstens mal ein Lichtblick, denn wo sonst Profis auf dem Platz amateurhaft Chancen vergeigen bzw. es gar nicht erst versuchen, spielten Amateure profihaft. Sprich: Knapp ein Drittel der Feldspieler bestand aus Amateuren der zweiten Mannschaft. Und siegte 3:0, so wie es halt ohne Bremser und mit etwas Herz überall besser läuft. Begleitet wurde das Ganze durch den Kindergarten im Vorstand, wo ich den Maulkorb für Roth jetzt nicht unter den Teppich kehren, sondern Herrn Bader in Schutz nehmen will. Denn der hat wie ein Teppichhändler gefeilscht und Thomas von Geweesen alle Wünsche auf der Einkaufsliste erfüllt. Und Finanzminister Woy kann man jetzt wohl auch nicht als Versager bezeichnen, wenn der Verein im Gegensatz zu manchen Mittelfränkischen Unternehmen noch etwas weiter entfernt ist vor dem Schild „50% Rabatt wegen Geschäftsaufgabe! Alle Teppiche müssen raus!“ Vor 2 Jahren, am 8. April 2006, sagte mal ein gewisser Herr Meyer nach 5 Spielen ohne Niederlage süffisant „Ich bin schwer enttäuscht, weil ich eigentlich dachte, wir werden nie mehr verlieren.“ Derselbe Trainer freute sich über den geschenkten Teppich zu seiner Vertragsverlängerung und sagte später auf die Frage, ob er nicht Angst vor Entlassung durch den als Trainerkiller bekannten Präsidenten habe: „Nein, ich entlasse mich in Zukunft nur noch selber.“ Wie uns Hans Meyer fehlt! Hätten die ihn nicht wenigstens als Pressesprecher, Einflüsterer für Oenning oder Stadionsprecher halten können? Wie ging es uns „unter“ ihm noch gut, ein Blick auf die Tabelle im ersten Quartal 2007 sagt alles, als in 11 verfickt guten Spielen sogar der FC Hollywood mit 3:0 heim geschickt wurde.

MAKE DERBY, NOT WAR!

„Derby is war“ stimmt doch grammatikalisch gar nicht, ihr radikalen Vollpfosten! „Derby is wahrlich kein Zuckerschlecken“ heißt es vollständig, und bevor ihr das nächste Mal in den Ronhof einbrecht und die Nordtribüne voll schmiert, macht doch erst mal vor der eigenen Haustür sauber! Unweit des Frankenstadions, in der Regensburger Straße stadteinwärts, steht – von täglich mehreren tausend Pendlern auf dem Weg in die Arbeit gesehen – „Scheiss FCN“ und drunter „Greuther Fürth“. Das Derby. Nun, ich denke die Entscheidung des diesmal professionellen Schiris den Ausgleich in der zweiten Halbzeit noch zu geben war gerecht. Genauso wie das Endergebnis. Eigler, normalerweise kein Bewegungsmonster, hat den Kopf wieder aus der Schlinge ziehen können mit seinem Traumtor, nachdem er in letzter Zeit oft die Bewegungsfreude eines Charisteas zeigte. Das frühere Kurvenidol Pinola brachte mal wieder einen Schnitzer, der sich gewaschen hatte, als er den Kleeblatt Torjäger Allagui einen Traumpass auflegte, den aber Schäfer verhinderte. Tja, wieder einmal musste beim Glubb ein Verteidiger, dazu noch „Amateur“, das Tor schießen, dass der Sturm nicht zuwege brachte. Gratulation an Maroh! Und auch Gratulation an Fürth, denn die brachten die Fehlpässe genauso gut hin wie der Glubb!

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KOLUMNE 26.10.2008: DER WAHRE GLUBB BLOG

Wie bereits im letzten Heft angedroht, wird das monatliche Bejammern des ruhmreichen Glubbs nun in einer festen Kolumne abgefrühstückt, hier also Folge zwei, denn die Legende lebt.

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Bild: Glubb - Duisburg: Die Helden gehen zur pfeifenden Nordkurve, überlegen es sichdann aber anders. Und gehen einfach in die Kabine.

Schließlich müssen wir diesen typisch fränkisch-melancholischen Trauergesang vor jedem Anpfiff im Easy-Gredid immer von der Tribüne aus mitsingen, und der Text impliziert ja schon mit Sätzen wie „Auch wenn der Wind sich dreht“ die Achterbahnfahrt, die der gemeine Glubbfan mitzumachen hat. Es gab im August 2006 zum Beispiel einen glücklichen Saisonauftakt, bei dem der Glubb die Bundesliga anführte und im Mai 2007 den Pokal gewann, da waren erschreckend ruhmreiche Höhepunkte dabei, als im Februar auch noch die Bauern mit 3:0 heim geschickt wurden. Von da an begann eine beispiellose Fahrt in den Keller und bereits am 5. Spieltag nach dem Abstieg und der finalen Vollstreckung durch diesen kruden Ruhrpottverein mit den blauen Trikots fand man sich in der zweiten Bundesliga kurz vor den Abstiegsrängen auf Platz 14 wieder. Zuhause bei der 0:1-Niederlage gegen Duisburg eskalierte die Stimmung der stets loyalen Fans in der Nordkurve und sie sangen kollektiv „Wir ham die Schnauze voll, wir ham die Schnauze voll!“ Das habe ich in den letzten beiden Jahren noch nie erlebt! Auswärts gegen Ahlen dann eine schreckliche Vorstellung der Glubberer, im Blätterwald der Region rauschte es bereits verdächtig, während Erzfeind Fürth derweil einen guten Lauf zu haben schien. Emotionslos dann gegen Freiburg die Tribüne betreten, kurz vor Anpfiff. Und dann passierte das, was ich zwei Jahre lang immer bei der jeweiligen gegnerischen Mannschaft gesehen habe, aber nie beim Glubb: Die Spieler bildeten einen Kreis und schworen sich aufs Match ein! Und gewannen! Verdient! Das war wie der erste Sex nach einem Jahr Festungshaft, man wusste schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Toll auch wieder mein Balkan-Block! Bei Beginn der zweiten Halbzeit (noch 0:0) schreit ein etwas beleibter Fan direkt hinter uns „Du Scheiß Slowakensau, renn jetzt endlich amol!“ Kumpel Frank und ich drehen uns um und verteilen einen stechend-tödlichen Blick, schließlich steht gerade dieses Spiel unter dem Motto „Zeig Rassismus die rote Karte!“ 20 Minuten später. Die angebliche Slowakensau, auch Phantom genannt, hat zum 2:0 eingeledert. Unser Hitzkopf von vorhin singt kraftvoll mit beim Mintal-Loblied, wir stellen ihn zur Rede, er gibt klein bei. Hoffentlich hat er sich bis zum nächsten Spiel einen Hirnschrittmacher einpflanzen lassen, denn wer denken kann, ist klar im Vorteil. Leider stand bei Drucklegung noch nicht fest, ob die waidwunden Koblenzer nach ihrer Rekordklatsche das kurze Glubb-Glück wieder zunichte gemacht haben, aber wenn irgendwann statt Status Quo beim Einlaufen im Frankenstadion auch mal coole Musik läuft, welche die Gegner einschüchtert, statt sie zum Grinsen zu bringen, könnte es aufwärts gehen.

Achtung: Unsere Website rcnmagazin.de wird ab Hefterscheinung komplett überarbeitet auf einem neuen, schnelleren Server liegen und wir haben auch gleich einen festen FCN-Blog mit eingebaut. Unter „Der wahre Glubb“ gibt es unzensiert bis zur ersten Abmahnung unser unqualifiziertes Geschwafel zum Thema FCN. P.S.: Hans Meyer, viel Glück bei den Preißn!

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KOLUMNE 26.9.2008: DER WAHRE GLUBB BLOG

Eigentlich könnte man jedes Editorial im Heft mit ein paar humorvollen Seitenhieben auf den ruhmreichen FCN zumoddern. Da hat aber meine Chefin zuhause etwas dagegen, sie will ein sauberes Einleitungswort. Also dachte ich mir, da machen wir doch einfach dauerhaft eine Extrakolumne in der Printausgabe auf und selbige können dann alle Fans der Bauern oder Frauen im allgemeinen einfach überlesen.

 

Ich bin mir aber sicher, die Frauen werden sie trotzdem lesen. Als Mann lässt man doch auch nicht die Cosmopolitan im Arztwartezimmer liegen, sondern schnappt sich das Magazin und blättert sofort weiter zum Kapitel über die weibliche Beziehungspsychologie, oder?

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FCN : ROSTOCK 4:0 (4.12.2008)

Was für ein Abend! Und wie bitter für die -nimmt man die Entfernung mit in die Kalkulation- zahlreich angereisten Fischköppe im Gästeblock. Wenn Fussball zum Schützenfest wird, ist er am schönsten.

Und wenn der fussballerische Säulenheilige des Glubb, Marek Mintal, nach der Rot-Sperre einen gewohnt phantomenalen Einstand abfeuert, ist er noch schöner. Und dabei fing es etwas kitzlig für den Glubb an, als die Hansekogge einige Male gefährlich vor der von einem wie immer tadellosen Schäfer gehüteten Nordkurventor aufkreuzte. Die Effektivität des Rostocker Angriffs war aber Gott sei Dank so stark wie die unseres griechischen Sensibelchens in dieser Saison. Zumindest wenn er das Nürnberger Trikot an hatte. Der Fussballgott setzte dann aber bereits in der 9. Minute den Startschuss für einen endlich einmal akzeptablen Fussballabend in der Max Morlock-Arena. Mike Frantz machte dann mit seinem fabulösen Drehschuss nach einer halben Stunde deutlich, dass die jungen Glubbspieler keine Eintagsfliegen sind. Wenn einer ein Tor überhaupt einmal mehr als verdient hat, dann ist das Peer "Horst" Kluge mit seinem... Kopfballtor! Und der Unantastbare machte dann mit seinem 4:0 in der zweiten Halbzeit endlich einmal den Sack wirklich zu. Bei uns im Balkanblock tat sich unerhörtes: Man war sich einig, heute hat es sich gelohnt dabei zu sein. Und da kann man auch schon mal ein Bier oder vier holen. Das tat der Mitch an diesem Abend gleich zweimal, und jedesmal fiel in seiner Abwesenheit ein Tor für den Glubb. Er wird das in Zukunft wohl immer tun müssen, wenn die Ruhmreichen ein Tor brauchen. Als Gast anwesend: Der Schweinfurter Penis-Redakteur Wolfram, auch wegen seiner Kopfbedeckungen seit jeher das "wollene Kondom" genannt. Er war das letzte Mal am 20. Oktober 2007 im Frankenstadion, damals siegte der Glubb 5:1 gegen die Frankfurter. Wolle sollte also in der Rückrunde 2009 öfters dabei sein! Gegen die Frankfurze hatte er seinen Sohn dabei, der Kantersieg half aber nichts: Klein Wolle symphatisiert immer noch mit dem FC Hollywood...

Unser Auslaufbier zum Aufwärmen an diesem frostkalten Abend nahmen wir dann stilgerecht bei Monster Magnet im Löwensaal ein.

 

 

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1860 MÜNCHEN : FCN 1:1 (14.12.2008)

Es wäre ja zu schön gewesen! Nachdem man zuletzt die Küstenkicker aus Rostock daheim mit 4:0 wieder in die Ostsee zum Bernsteinpflücken geworfen hatte,
Nach wie vor harmlos wie Euro-Harry: Eckstöße vom Glubb.

...setzte sich am Sonntag, 14. Dezember eine wahre Invasionsarmee an Glubbfans zum Hinrundenfinale und "Derby" auf den Weg in die Arroganz-Arena in München in Bewegung. Soviel Verkehr auf der A9 südwärts nach München konnte man zuletzt bei der Maueröffnung 1989 beobachten! Über 100 Fanbusse waren unterwegs und im Fröttmaninger Schlauchbootstadion waren die Ränge etwa zur Hälfte mit Glubbfans besetzt. Saisonrekord in der zweiten Liga, denn neben einem halben Frankenstadion voller Glubbfans waren noch einmal soviele 60er-Anhänger anwesend. Die hellblauen Fans hatten in den letzten Monaten ja ähnlich viel Talfahrt zu beklagen wie der Glubb. Auch sie spielten erst vor wenigen Monaten noch ziemlich weit oben mit in der ersten Bundesliga mit, besiegten sogar zweimal in einer Saison die Bauern und danach ging es im freien Fall bergab bis ans Ende der zweiten Liga.

Auch wir setzten uns gen Süden in Bewegung mit einem guten Gefühl, endlich erhobenen Hauptes auch auswärts fränkische Torkultur sehen zu können. Nicht zuletzt eingeladen von drei netten Löwenfans von der ausgeschlafenen Sorte. Und wie so viele andere Glubberer nützten wir auch den Saisonabschluss, um einmal das Beton-Plastikmonument in Münchens Norden zu besichtigen. Wie in vielen anderen High-Tech Stadien hat auch hier der Kommerz Überhand genommen. In den Oberrängen zu flotten 25 EUR saßen meist etwas brav bis zurückhaltende Gelegenheitszuschauer, die eher durch bescheidene Zuschauerreaktionen auffielen. Der Nürnberger Familienblock ist in der Regel lauter. Das Spiel begann nach Maß!  

"Heimat statt Millionengrab": Die Löwen-Fans wollen wieder hoam nach Giesing.
Von oben perfekt zu beobachten: Wenn die Glubberer wollen, können sie ein Spiel inzwischen dominieren. Bestürzter Kommentar von Löwenfan Flo: "Spielt Eure Mannschaft eigentlich immer so perfekt? Das ist ja erste Sahne Erstligatauglich!" Tja, da gab es schon andere Zeiten am Anfang der Saison. Als dann Boakye wieder mal ein Mustertor einhämmerte wurde es ruhig bei den Löwen und da unten im Glubb-Gästeblock erst nach 20 Minuten alle Ultras im Stadion waren, wurden auch die "Hier regiert.."-Zuschauergesänge lauter und fränkisch dominant. Warum die Mannschaft sich aber wieder einmal scheinbar mit einem 1:0 in der zweiten Halbzeit arrangierte, blieb ein Rätsel. Es wäre schön, wenn die Herren auch mal aus ihren Fehlern lernen würden und rechtzeitig das Ergebnis aufstocken würden. So bleibt als Fazit, dass der Glubb in der Rückrunde keine Gnade mehr kennen darf und einfach mal vor allem in der Torbilanz so spielen sollte wie der Kader aufgestellt ist. Hoffentlich bleiben uns Spieler wie Schäfer oder Kluge neben Konstanten wie Minari und -mittlerweile wieder- Pinola auch in der Rückrunde erhalten. Klammheimlich überwinterten an diesem Tag nämlich die Fürther nach ihrem 3:0 vielleicht sogar knapp vor dem Aufstiegsplatz, und das bei einem Saison-Zuschauerzahlenschnitt, der ein Bruchteil des Nürnbergers ist.

Eine ruhige Weihnachtszeit und Transferphase in der Winterpause, in der traditionell mehr geschrieben als gespielt wird, bleibt zu wünschen. Und wir fuhren wieder zurück nach dem Spiel mit einem Unentschieden, was eine gefühlte Niederlage war. Aber immerhin besser gelaunt als die Fürther Delegation nach ihrer Auswärtsniederlage bei den Löwen neulich. Die Löwen-Sprechchöre mit den "Nürnberger Arschlöchern" waren zwar nicht so laut wie die Frankenstadion-Nordkurve gegen die Westvorstadt, die hellblaue Choreografie gegen die Allianz-Arena und pro Grünwalder Strasse aber ganz nett. Und völliger Blödsinn ist auch diese aufladbare Allianz Arena-Card im Schlauchboot. Als Gast muß man sich solch eine aufladbare Karte kaufen, drei Bier kosten natürlich ein paar Cent mehr als die erste Guthabenstufe mit 10 EUR. Und so läßt man den Auswärtsgerstensprudelkonsum einfach bleiben, weil zu umständlich und eigentlich gefühlte Schikane bzw. Abzocke. Hoffentlich fällt den Nürnberger Stadionbetreibern derartiger Nonsens nicht auch noch ein. Immer schön bodenständig bleiben!
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GLUBB: EIN ENGEL VERLÄSST DIE STADT

22.12.2008: So kann man es auch machen. Wenn der Verein in die zweite Bundesliga wechselt, einfach den Verein und damit in die erste Liga wechseln. Marco Engelhardt tut dies bereits, bevor die Transferperiode überhaupt ab Anfang Januar '09 angefangen hat.
Abstieg 07/08: Auch für Engelhardt (links)
ging es dann bergab.
An den letzten beiden Werktagen vor dem Fest stapeln sich die Menschen in der Nürnberger Innenstadt, Aggression liegt in der Luft und vor allem Autobesitzer über 10 Liter auf 100 km stellen sich lieber in kilometerlange Schlangen vor die Parkhäuser, statt ihre SUVs irgendwo am P+R Parkplatz abzustellen und für einen Bruchteil des verblasenen Sprits mal mit den öffentlichen zu fahren. Am Hauptmarkt regieren immer noch die Engel als feil gebotener Christbaumschmuck in den Buden, derweil verlässt ein "Engel" die Stadt. Engel, so wird der gebürtige Thüringer Marco Engelhardt oft genannt. Also wir haben ihn bis zuletzt eher "Mr. Ballverlust" oder "Heinrich Haarband" genannt, denn wenn er ins Spiel zuletzt eingewechselt wurde, stieg die Ballverlustquote meist um 50 %, aber die Frisur saß dank Haarband. Engelhardt geht jetzt zum KSC, wo er früher schon einmal gespielt hat. Wir bedanken uns trotzdem für die Zeit, als er noch in Form war und im Pokal einmal gegen Frankfurt den Torreigen eröffnet hat und im Pokalendspiel dem VFB zur richtigen Zeit einen reingehämmert hat.

So manchen Clubfan dürfte schon aufgefallen sein, dass es gar nicht auffällt, wenn manche frühere und jetzige Spieler zuletzt kaum auffallen. Oder denkt noch jemand an Blazek, Kennedy, Beauchamp, Benko, Glauber oder aktuell Leute wie "Bandscheibe" Mitreski, Unglücksrabe Breska oder Spitzenjoker Harry? Besser, den Fokus auf die jungen Renner zu richten, auch wenn man sich erst daran gewöhnen muß, dass die wirklich rennen.

Der Münchner Millionär Eberhart Herrmann versucht seit über 14 Jahren zu beweisen, dass er nicht verrückt ist. Er bekämpft zwei der berühmtesten deutschen Psychiater sowie den Freistaat Bayern und seine Ex-Frau. Er ist einer der erfolgreichsten Teppichhändler Deutschlands. Steht so im Spiegel. Um den erfolgreiche Nürnberger Teppichhändler ist es Gott sei Dank etwas ruhig geworden, denn der Roth hat etwas Ruhe verdient. Reicht schon wenn wenigstens bestimmte Spieler ausgepfiffen werden und nicht der Präsi. All das, was Anfang der Saison schief lief, scheint plötzlich wie weggblasen. Aufbruchsstimmung, neue, junge Spieler werden geholt und plötzlich allerorten nur Optimismus. Der Kurve ist das alles recht, endlich mal wieder was zu feiern! Warum jetzt nicht auch junge Musik beim Einlaufen läuft, wissen wir nicht, aber müssen es wirklich die Rentnerpolkarocker und Schunkelklampfer von Status Quo sein? Wie wäre es denn mal mit Beatsteaks "Hand In Hand", Rammstein "...hier kommt die Sonne" oder Deichkind "Hört ihr die Signale? Die Saufsignale?" Prost Kurve! :-)

Wo am Valznerweiher das junge Gemüse erfolgreich sprießt, legt Extrainer Meyer in Gladbach Wert auf solide greifte Spätlesen. Und holt sich seinen alten Kapitän Galasek, der trotz Überbrückungsgastspiel bei Banik Ostrau übrigens immer noch in Franken wohnt, um die Gladbacher aus der Bundesliga-Tiefgarage zu holen. Man wird sehen, welchem Altersdurchschnitt die Zukunft gehört. Keiner in Nürnberg wünscht Meyer etwas schlechtes, aber der Knaller wäre so ein Relegationsspiel um Auf- und Abstieg am Saisonende Glubb gegen Gladbach schon.

Überhaupt! Apropos nicht mehr auffallen, Van Heesen lebt! Und will auf Zypern ausgerechnet einen weggelobten Clubspieler! Masmanidis ist im Gespräch, wobei wir finden, dass der Grieche so schlecht nun auch nicht wieder war, er hatte eben nie Gelegenheit länger durchzuspielen. Und was wünschen wir uns zu Weihnachten? Einen englischen Verein, der für Harry einen fetten Betrag hinblättert. Mal sehen, ob er das Tempo in der Premier League verkraftet?
 
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RÜCKRUNDEN-WARM UP IN DER NÜRNBERGER ROFA

13.01.2009. In der Türkei schwitzen die Profis im Trainingslager und gewinnen den Antalya Cup in der von Chelsea-Boss Roman Abramowitsch zwischenfinanzierten Mardan Arena. Irgendwie läuft alles wie geschmiert beim Glubb zur Zeit.
Saisonauftakt gegen Getafe: Guido bei der Arbeit.

Zum einen schoss Junior Chunly Pagenburg gleich das erste Tor im neuen Jahr, zum anderen köpfte gestern im Endspiel ausgerechnet Euro-Harry sensationell zum Gleichstand für den Glubb ein, und das vor den Augen einiger Spielerbeobachter aus der englischen Premier League. Somit dürfte die geforderte Ablösesumme von 1,5 Mille für Bader leichter durchzusetzen sein.

Daheim freut man sich als Glubbfan schon wie ein Schnitzel auf Ende Januar. Runde zwei Wochen vor dem Beginn der Rückrunde feiert der Nürnberger Sender Radio Gong 97.1 mit den Clubfans den Beginn Saison am 30.01. mit dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Stadionsprecher Guido Seibelt wird dabei auch an den Plattentellern mitmischen.

Guido hatte als Radiosprecher übrigens früher einmal beim ".rcn Soundcheck" mitgemischt, das waren die Redaktionscharts mit Plattenbewertungen in den früheren .rcn-Heften bis etwa 2004. Und er hatte dabei einen ziemlich coolen Musikgeschmack offenbart, zumindest damals standen bei ihm Bands wie die Foo Fighters hoch im Kurs. Mittlerweile ist er im Nürnberger Funkhaus bei Gong zum Programm-Koordinator aufgestiegen.

Nachdem Fußballnürnberg sehnlich auf den Start der Rückrunde wartet, haben sich Radio Gong und Rockfabrik Nürnberg etwas einfallen lassen und lassen es am Samstag, den 17.01.09 gehörig mit der „Club Rückrunden Party“ krachen. Unter anderem wird Original Spielerkleidung verkauft, denn das Team vom FCN-Fanshop ist vor Ort mit einem schönen Stand. Dazu gibt es eine große Verlosung und unter den Preisen sind einige Karten für Spiele des Club in der ersten Hälfte des neuen Jahres dabei. Außerdem stehen diverse weitere Fanartikel noch zur Verlosung bereit.

Guido wird natürlich auch die bekannten Hits aus dem Stadion auflegen. Beginn der Veranstaltung ist bereits um 20 Uhr und wer im echten Fan-Outfit kommt, zahlt nur die Hälfte des regulären Eintritts von 6 EUR. Unter "echtem Cluberer-Outfit" ist natürlich nicht ein schwarz-rotes Schweissband zu verstehen, ein Trikot sollte es schon sein. Ob Fürther Fans den doppelten Eintritt bezahlen sollen, ist uns bisher noch nicht bekannt. Und ob ein neuer Einlaufsong für die Rückrunde beim Auflegen ausprobiert werden soll, ebenso nicht, wir von .rcn würden das aber auf jeden Fall begrüßen und empfehlen die Berliner Beatsteaks, denn in Berlin wurde ja der Pokal gewonnen!

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ERHOBENEN HAUPTES IN DIE RÜCKRÜNDE?

23.01.2009

Am Mittwoch fand bei naßkaltem Wetter der vorletzte Test in der Rückrundenvorbereitung für den Glubb statt. Traditionell geht das gegen die Mannschaft aus der benachbarten tschechischen Bier- und Autometropole Pilsen.

Das Seidla läuft ein: Andy Wolf (rechts) jetzt schon in Trainings statt Zivil.

Gefühlte 80 % Spielanteil für die Ruhmreichen in der ersten Halbzeit waren das eine, das Debut des begehrten U19-Verteidigers Dennis Diekmeier das andere auf der positiven Seite des verdient gewonnenen Spiels. Diekmeier, und das kann gesagt werden, ist mit einer derart fabelhaften Grundschnelligkeit ausgestattet, dass die tschechischen Verteidiger nur noch hinterher hecheln konnten. Wir vermuten zwei Gründe für die Spurts: Zum einen galt es Euro-Harry mit Flankenbällen zu versorgen, da ja Roy Hodgson von Fulham auf dem Balkon neben dem Platz den potentiellen Neueinkauf beobachtete, zum anderen den Stammplatz für Dominik Reinhardt streitbar zu machen. Und den hat Reinhardt durch Diekmeiers beeindruckende Odonkor-Spurts über 30-40 m sicherlich verloren. Etliche Chancen brauchte dann auch Harry, bis er endlich nach 55 Minuten einnetzte und zufrieden vom Platz gehen konnte. Und er bekam Applaus! Vielleicht war es ja auch sein letzter Auftritt? Trotz aller Für- und Widers: Irgendwie ist es doch schade, denn Harry wird einen zumindest als Unikat fehlen. Das andere Unikat betrat in einem Anzug aus 100 % Trainings den Platz: Andy Wolf schaute direkt von der Bank aus zu und muß wohl um seinen Stammplatz bei vollständiger Genesung noch nicht bangen.

Weitere Akzente setze mal wieder die fast fehlerlose Abwehr, die zwar wenig zu tun hatte, weil die Achse Mintal, Kluge und Mnari schon gar nichts durch ließ. Eigler beeindruckte durch seine besonnene Art, statt blind aufs Tor zu stürmen die Bälle lieber gezielt zu servieren, genauso wie der technisch wie körperlich astreine Boakye, der sich mit seinen zwei Treffern nun an die Spitze der Glubb-Torschützenliste köpfte. Wenn die Mannschaft nun diesen Fußball weiter zelebriert, dann brauchen wir in der zweiten Liga gar nicht mehr ankommen, sondern sind dann mal weg im Mai. Aber Vorsicht! Keine 1:0 Vorsprünge mehr, auf denen man sich ausruht! Und es könnte ganz anders laufen.

LETZTER TEST GEGEN KARLSRUHE AM SAMSTAG

Samstag ist dann das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Rückrundenstart gegen die Fuggermannschaft am kommenden Freitag, 30.1. Diesen Samstag geht es ausgerechnet gegen einen Erstligisten mit zwei interessanten Spielern. Zum einen spielt beim KSC ja nun bekanntlich Engelhardt, unser ehemaliger Pokalheld und Dribbeltänzer von der Mittellinie. Der sorgte durch seine Traumpässe für den Gegner für einige skurrilen Szenen zuletzt beim Glubb. Zum anderen steht im Kader des KSC im Angriff ein gewisser Joshua Kennedy, unsere Sturmperle aus der Zeit, als im Angriff beim Glubb gerade das Vakuum herrschte und Zwetschge mehr Tore schoß als der Sturm. Apropos Kennedy: Wir haben mal nachgeschaut und fanden seine beeindruckende Statistik auf der KSC-Homepage:

Spiele:                     16
Einwechslungen:  4
Auswechslungen: 7
Spielminuten:        1029
Tore:                        0
Torvorlagen:          0
Scorer-Punkte:      0

Beeindruckend, nicht? Vor allem das Verhältnis Ein- und Auswechslungen mit der deutlichen Tendenz zum Verlassen des Spiels. Aber mein Gott, wichtig war ja laut Trapp schon immer "auffe Platz". Und gegen Augsburg sollte eine Duftmarke gesetzt werden, die den anderen Vereinen im Unterhaus gewaltig stinken sollte.

 

Kommentare:

Zunull: war ein nettes spiel. wozu braucht man heutzutage eigentlich noch rechtsaußen, wenn man verteidiger wie diekmeier hat. der braucht jetzt nur noch die schusswucht von rominik deinhardt...

shultzie: ich habs nur im web gelesen, dass sie 3:1 gewonnen haben... aber das erklärt dann auch, wieso 5 vereine aus der ersten liga den dieckmeier zur kommenden saison verpflichten wollten! ich sags ja, die sollen weiter auf den jugendkurs setzen, denn auch wenn man sicher nicht immer alle halten kann, bremen machts ja vor dass man trotzdem erfolgreich sein kann, wenn man jedes jahr 1 oder 2 leistungsträger abgeben muss... und besser mal nen jungspund für kleines geld verpflichtet, der sich nicht durchsetzt, als
millionen für griechische ex-em-helden...  
sag mal, hast du was läuten hören, dass fulham oder middlesborogh den euro-harry kaufen wollen? noch jetzt im winter? angeblich für 1,5 mio, hier im job hat der tommy das gerücht gestreut...

Zunull: ja, und der bader ist wahrscheinlich sauer, weil fulham so lange wartet mit einer entscheidung, weil wir ja dafür auch wieder einen neuen stürmer dann brauchen. an den gerüchten ist definitiv was dran. eigentlich pfeifen es die spatzen schon von den dächern, dass charry schon so gut wie weg ist. glaube das läuft dann so, dass charry plötzlich doch noch geht und nur auf ausleihe, die vereinsführung den stürmer von erfurt für 350.000 gleich kaufen muss, statt im sommer ohne ablöse oder so. der eine stürmer aus frankreich (wunschkandidat) kostet ja auch 1,5 mille laut england angebot glaube ich. oder es kommt dümmer und alles scheitert und harry bleibt bis saisonende. dann kriege ich aber einen koller.

shultzie: also ich sags dir ganz ehrlich: lieber sollen die den harry ablösefrei ziehen lassen, aber dann isser weg. wenn ich bedenke, dass der allein mehr verdient als maroh, bieler, risse, reinartz und dieckmeier zusammen, dann ist das in meinen augen trotzdem noch ein gutes geschäft... oder sagen wir zumindest, dass die ablöse drin sein sollte, die sie für den erfurter benötigen.

Zunull: ja, da haste recht. ich denke der harry wird es schwer haben in england, da geht es ja etwas ruppiger zu als hier und wenn er über 2 monate kein tor macht wie der kennedy haha wird er wieder zurück geschickt. und dann haben wir den salat. beim testspiel kam mir die erste halbzeit schon so vor, als wäre sie auf die occasion harry zugeschnitten, soviel wurde da auf ihn direkt geflankt.

shultzie: da scheint der bader wirklich seine hausaufgaben gemacht zu haben! und was ich harry auch immer wieder vorhalten muss, er zeigt stets seinen einsatz im training anscheinend. wenn ich da an die hängepartie mit saeko im sommer denke? trotzdem denke ich,
dass es für beide seiten besser ist, wenn er wechselt. denn ganz ehrlich, bei den clubfans kriegt er nur dann noch einen fuß auf den
boden, wenn er in der rückrunde minimum 10 buden macht...

Zunull: 10 tore von charry? von was träumst du nachts? :-) na vielleicht macht der 10 tore beim gästeslalom in kleinarl, aber nicht im franggnstadion auffe platz. schade dass stuttgart damals kurz vor dem glubbabstieg nicht so desolat war wie gestern gegen die bauern. 3:0 gegen hat der glubb gegen stuttgart verloren damals kurz vor saisonende, und gestern kriegen schaben ääh schwaben so richtig eins in die maultasche vom fc hollywood.

Zunull: wenn der Oenning so weiter macht, wird er bei den pressekonferenzen bald so gut wie meyer. gestern hat er die journies frei nach helge schneider mit "hefte raus, klassenarbeit!" begrüßt. heute stand das in der zeitung: "Auch wenn er scheinbar noch über wenig Erfahrung als Profi-Coach verfügt – Oenning weiß, was er will, strahlt eine natürliche Autorität aus und lässt sich von niemandem auf der Nase herumtanzen. Auch von den Fans des «gefühlten Erstligisten» 1.FCN nicht, deren Leidenschaft er sehr schätzt. Und er illustrierte dies an einem konkreten Beispiel: Als er gegen Hansa Rostock beim Stand von 3:0 Marco Engelhardt einwechselte und die Fans pfiffen, «hat mich das geärgert». Also wechselte er wenig später Ioannis Masmanidis ein («Ich sehe, wer im Training gut arbeitet, und das hatte er»). Als das Pfeifkonzert noch lauter tönte, habe er sich gedacht, «jetzt gebe ich sie euch alle», und mit Angelos Charisteas auch noch den dritten beim Club-Anhang kritisch beäugten Spieler gebracht."

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KOLUMNE 23.01.2009: DER WAHRE GLUBB HEFT 125

Frauenfußball wurde bis 1970 vom DFB verboten. Es gibt TV-Archivmaterial aus den frühen 70er Jahren, in dem sich renommierte Fußballer ziemlich abschätzig über die damals ersten weiblichen Kickerinnen.
Hinrunde gegen Frankfurt. Stille auf der Tribüne.

In den 80er Jahren stolperten die Damen dann langsam nicht mehr wie eine grazile Herde Gazellen – oder wie das Tier mit dem Rüssel gleich wieder heißt – über den Platz. Dann ging es langsam nach oben, wie auch parallel die Männer in der Gesellschaft immer mehr an Gesprächsanteil verloren. Aber es gab ja noch das Fußballstadion, da blieb man abgesehen von ein paar zwischengeschlechtlichen Zellhaufen als Mann unter sich. Heute sieht das anders aus. Schmach ist über die Männerwelt hereingebrochen. Wo es für unsere Nationalballmannschaft immer nur zum Vizetitel reichte, da haben die Damen in den letzten Jahren zwei Weltmeisterschaften und krasse sechs Europameisterschaften für Deutschland gewonnen. Immer mehr durchaus hübsche Zeitgenossinnen lassen sich mittlerweile seit dem Hype um die flotten Jungs der Vizeweltmeister um Poldi und Schweini im Franggnstadion auf der Tribüne blicken. Man kann in der Nordkurve nicht mal mehr mit Hingabe rülpsen oder rhythmisch gewürzte Luft aus dem Hinterausgang entweichen lassen, ohne einen bösen Blick zu erhalten. Ein Keulenschlag war dann das Spiel gegen Koblenz in der Hinrunde, wo eine WEIBLICHE Schiedsrichterin namens Bibiana im Männerfußball auch noch das Abseits eines Koblenzers nicht sehen wollte und die Glubberer somit nur Unentschieden waren, was auch normalerweise der normale Aggregatszustand einer Frau beim Kleiderkauf ist. Das war damals echt der Tiefpunkt! Unglaublich, was seitdem passiert ist, denn Bibiana hat uns doch irgendwie Glück gebracht. Im Kader wurde mit dem eisernen Besen noch vor dem Faschingsende der Kehraus gemacht und dank einiger Verletzungen an den richtigen Beinen durften die jungen Wilden der Amateure ran. Der Aufstieg ist zwar jetzt Mitte Januar so weit entfernt wie der aktuelle Tabellenplatz eines Hans Meyer vom Meistertitel, aber endlich macht es wieder Spaß, den Ruhmreichen beim Spielen zuzuschauen. Und Bibiana hat in der Rückrunde mit Risse, Maroh, Frantz, Diekmeier und Judt doch ein paar junge und knackige Hingucker am Platz, denen man niemals eine Arschkarte geben könnte! Auf geht’s, Nürnberg, denn wir sind der Glubb! Krise? Welche Krise?

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GLUBB-BLOG

Kleine Randnotizen vom 2.2.-8.2.2009

Zunull: Charry ist wech.

shultzie: habs auch eben über twitter gelesen! jedenfalls spart der glubb sich jetzt nen ganzen batzen gehalt, auch wenns erstmal nur bis zum ende der saison is... freitag gegen Augsburg hätte er ja eigentlich meine prophezeiung wahrmachen können, aber es war halt leider wie immer, das spiel gemacht, aber vorne nix reinbekommen! es hat aber auch bissi das glück gefehlt, der schuss vom frantz wenn reingeht, dann gewinnen wir das spiel...

Zunull: Und vom harten Hans hört man auch nichts gutes: Bin froh, dass der nicht mehr da ist. Irgendwie wirkt er gar nicht gut auf mich in dem video... http://www.spiegel.de/video/video-49850.html

shultzie: Oha, ich war ja auch einer, der den guten Hans als Nachfolger von TvH haben wollte, aber wenn ich das jetzt so sehe und mir anschau, was er da in Gladbach lostritt, dann bin ich ja wirklich mehr als froh, dass der Oenning da ist! Unterschiedlicher gehts ja auch nicht, Oenning lässt mit vielen jungen stürmen, und Meyer verteidigt mit ner Rentner-Gang... Ich glaub mal, wenn nicht wirklich noch ein Wunder passiert, dann ist Gladbach kommende Saison in der 2. Liga...

Zunull: und ich würde lachen, wenn gladbach in die relegation muss gegen fürth... und gewinnt.

shultzie: lach, das wäre dann natürlich die krönung! wobei, beim spiel in fürth, da sind dann 10% vorstädtler, 40% gladbacher und 50% glubbfans - also dann 90% des stadions hinter gladbach... *g*

Zunull: ja, so schauts aus. wir haben ja auch das einzige lokale derby, wo das auswärtsspiel im eigenen stadion vor (sicher) 20 % fürthern und 80 % glubberern statt findet.

shultzie: wobei ja selbst die 20% immer noch verwundern... wennst mal rein objektiv das betrachtest, die spielen seit jahren ständig in der 2. liga ganz vorne mit, aber fans mobilisieren, das kriegen die einfach nicht gebacken...

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