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NEUIGKEITEN/AKTUELLES EINZELANSICHT

SO WAR BEADY EYE, KÖLN, E-WERK, 14.03.2011

Das nennt man promptes Abliefern rechtzeitig zum Heftschluß! Unser Oasis-Ultra Matthias Schnitzlein war für Euch beim Konzert von Beady Eye, der neuen Band von Oasis-Sänger Liam Gallagher in Köln und hat einen satten Monat geschleift, gefeilt und überarbeitet und schenkt Euch nun den perfekten Konzertbericht. Handgeknüpft!
SO WAR BEADY EYE, KÖLN, E-WERK, 14.03.2011
Hinweis: Der kleine Mann im Parka unge-
fähr in der Mitte ist Liam Gallagher in ge-
wohnter Pose. Herrlisch!

„No more tambourines, man. I moved on!" schimpfte der singende Parka am Anfang der Zugabe von der Bühne. Donnerwetter, da hat sich der alte Britpop-Veteran Gallagher mit seiner modernisierten Playmobil-Frisur aber schwer was einfallen lassen als Innovation für seine neue Band. Kein Schellenkranz mehr. Alte Mauern einreißen… aber: Stop! Weiter ging der Neuerungseifer der neuformierten Oasis-Ruine Beady Eye bei ihren ersten Deutschlandkonzert im ausverkauften Kölner E-Werk am 14.03 Gott sei dank nicht.

Eine bisweilen herrlich in Posen erstarrte Show, wie man sie von den Oasis Konzerten hinreichend kennt - Hymnen a’la "The Roller" und einige magische Momente wie z.b. bei "The Morning Son". Nach dem Support durch den alten Paul Weller-Kumpel und Ex Ocean Color Scene-Gitarristen Steve Cradock und einer kurzen Umbaupause ging es mit einen stimmigen Instrumental Intro vom Band los. Als einstieg „Four Letter Word“. Dazu ordentliche Bierduschen im Publikum, so wie man es als alter Oasis-Ultra schätzt.. die Setlist, des sehr guten Konzertes beinhaltet wie erwartet keine Songs der ruhmreichen Ex-Bands der vier Beady Eye-Mitglieder (Oasis, Ride, Heavy Stereo oder the La´s), dafür die Tracks des gelungenen Debüts "Different Gear, Still Speeding" minus „Wigwam“ (schade) und plus dem granatenhaften cover "Sons Of The Stage" als Zugabe (alter Manchester Rave Klassiker von World Of Twist) und der Pretty Green Hymne "Man of Mysery". Die Band machte eine wirklich sehr kompakten und spielfreudigen Gesamteindruck, Liam hat gesungen wie in den Oasis-Anfangsjahren und ab und an huschte sogar ein leichtes Lächeln über sein Gesicht. Nach ca. 70 beatelesken und rockigen Minuten war leider schon Schluß und ich hoffe, Liam G. hat die Schweiß- und Bierflecken aus seinem feschen, sicherlich sauteuren Pretty Green Duffle-Coat-Parka gut rausbekommen - falls nicht, dann soll es er halt einfach seiner Haftpflicht melden.
Matthias Liam Schnitzlein