Email Formular per Direktklick auf redaktion@rcnmagazin.de dort könnt Ihr Rezi 1,2 oder 3 wählen, oder Email an die Adresse links, Danke!
Andrew Scheffel Rezi:
CROSSCOREHASSBATZEN
CONVERGE
LOVE IS NOT ENOUGH
EPITAPH/ INDIGO
VÖ: 13.02.2026
Converge 1994 und deren Debüt waren mein Erstkontakt und dabei
blieb es dann auch, da mir das damals zu noisig war und das
obwohl ich ja Death Metal und so Zeug hörte. Anno 2026 und zehn
Alben später ist Converge immer noch eine ekelhaft tighte und
heavy Hassmaschine. Eine tonnenschwere Walze auf Speed. Ein
Crossover-Bastard aus New School Hardcore, Grind- und Crustcore
sowie technischem Metal-Gedöns. Aber halt echt geil, v.a. wenn
man mal wieder auf Krawall gebürstet ist. Sowohl die wüsten
Blastbeats als auch die malmenden Breakdowns bringen den
Aggro-Level beim Hörer schnell hoch aber auch wieder runter.
Also wenn ihr mal der Menschheit wieder eine klatschen wollt,
nehmt die gewaltfreie Alternative von Converge.
ANS
7
----
Jens Zenz Reinhold Rezi:
GWERCH
CONVERGE
LOVE IS NOT ENOUGH
EPITAPH/INDIGO
VÖ: 13.02.2026
Nachdem das letzte Lebenszeichen ("Bloodmoon: I", eine
Kollaboration mit Chelsea Wolfe) eher getragen daher kam, haben
die Jungs diesmal wieder Bock auf Krawall. Die größte Distanz
der guten halben Stunde bringen sie mit Schaum vorm Mund hinter
sich, wenn es nötig ist, latschen sie aber auch mit voller
Wucht auf die Bremse. Maximal abwechslungsreich, aber dabei
immer angenehm aggressiv. Keine Frage: Die unerreichbaren
Klassiker haben sie bereits geschrieben, aber auf dem
mittlerweile elften Studioalbum präsentieren sich Converge so
angriffslustig wie länger nicht. Das gilt übrigens auch für den
Sound. Starkes Album, das einen zurücklässt wie vom D-Zug
gestreift.
JR
8
---
Michael Bayer Rezi:
METALCORE
CONVERGE
LOVE IS NOT ENOUGH
EPITAPH/INDIGO
VÖ: 13.02.2026
In der Diskographie von Converge gibt es nicht nur ein
Jahrhundertwerk. Ob sie das auch 2026 noch bestätigen können?
Ich sage: nicht ganz; die unbeschreibliche Brachialität ihrer
Meilensteine erreichen sie auf „Love Is Not Enough“ nicht.
Allerdings sind und bleiben sie in ihrem Genre unerreicht und
verbraten mal wieder alles zwischen Born Against, Napalm Death,
Entombed und Killing Joke (eine Nummer kleiner bei den
Referenzen geht einfach nicht). Es ist immer noch aggressiv,
eindringlich, mal chaotisch, mal atmosphärisch, mal walzend.
Die Markenzeichen sind also alle noch da, inklusive
Bannon-Artwork und Ballou-Sound. Kein Erweckungserlebnis, aber
auch keine Abnutzungserscheinungen.
MIB
7
Notenschlüssel: 9 Punkte Höchstwertung


