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NEUIGKEITEN/AKTUELLES EINZELANSICHT

11. SEPTEMBER 2010, HSV VS. FCN: 1:1

Wer nichts erwartet wird selten enttäuscht. So in etwas war die Erwartungshaltung vor dem Spiel eher gedämpft bei den Glubbfans. Nur knapp über 2000 waren auswärts dabei. Die hatten aber allen Grund, Stimmung zu machen, denn der HSV tat sich mit Co-Trainer Michael Oenning sichtlich schwer gegen das Spinnennetz der Nürnberger.

Stellt man unserer Mannschaft ein Zeugnis für dieses Spiel aus, ist eigentlich nur Bunjaku und Gündogan versetzungsgefährdet, der Rest der Mannschaft agierte überdurchschnittlich. Aus den 70 % Ballbesitz konnten die Hamburger nichts zählbares machen, ganz im Gegenteil: Hätte van Nistelrooy die Chancen von Bunjaku, Schieber oder Frantz gehabt, er hätte die reingemacht. Man hat deutlich gesehen: Wenn der FCN nicht das Spiel machen muss, können sie durchaus auftrumpfen. Bekannte Gesichter auf Tribüne und Reservebank: Dennis Diekmeier, Michael Oenning, Eric-Maxim Choupo-Moting.



Lob und Tadel:

++ Almog Cohen. Drückte dem Spiel gehörig einen Stempel auf. Der Spielertyp zeckige Nervensäge mit südländischem Temperament tut dem oft biederen Glubb sehr gut!

++ Christian Eigler. Wie immer der erste beim meckern, brachte aber alle mit seinem Lattenkracher zum Schweigen. Läuft mittlerweile in einer Halbzeit soviel wie früher in zwei.

+- Javier Pinola. Schaute beim 1:0 der Hamburger zu, statt zu klären, besserte aber durch seinen eiskalten Elfer die öde Bilanz der Glubberer beim HSV wieder auf: Das letzte Tor des Glubb in Hamburg datierte aus der saison 2004/2005.

-- Albert Bunjaku. Verzweifelt langsam an sich selbst. Sein Luftschwinger vor dem leeren Tor und der unsinnige Distanzschuss war der Gipfel, mit dem er sich nun für die Ersatzbank qualifiziert.

+- Markus Wingenbach. (Schiedrichter). Nicht unumstritten seine Entscheidungen, aber insgesamt professionell, denn wer sieht schon fast so gut wie die zeitlupe hinterher?

++ Juri Judt. Gewann zunehmend an Sicherheit und holte sich Grätschbälle wie Maroh (den wir sehr vermissen). Juri verzichtet auf die schleppenden Spieleröffnungen von Nilsson und Wolf und stürmt in der Regel sofort. Gegen Ende ein Traumpass auf Frantz!

+- Julian Schieber. Versuchte immer in Bewegung zu sein und ist sein Geld wert. Aber die erste Großchance aus spitzen Winkel hatte Bunjaku früher rein gemacht. Er am Samstag nicht.

Stimmen zum Spiel:

Raphael Schäfer: "Solche Spiele sind der Schlüssel zum Klassenerhalt."

Dieter Hecking: "Bei der großen Chance von Bunjaku konnte man sehen, dass der HSV unruhig wurde."

Dennis Diekmeier über Juri Judt: "Ich kenne ihn nicht so richtig gut... nur, dass er hinten rechts mein Nachfolger ist. Ein schweres Erbe."

Javier Pinola vor dem Elfer: "Ich wollte einfach ein Tor schießen“"

HSV-Keeper Rost: "Ich weiß nicht, ob man den pfeifen muss oder nicht, aber meine Hände kann ich mir nicht abschneiden."

HSV-Trainer Veh: "Wenn man 1:0 in Führung geht, muss man sein Ding nach Hause fahren"

Pressezitat Die Welt: "Die Entscheidung des Schiedsrichters Markus Wingenbach ist vertretbar. Die Fans pfeifen ihn nach dem Spiel aus. Doch auch sie wissen, dass der HSV selbst schuld ist, dass es zum Rekord nicht reicht."