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Veranstaltungen

Angaben im Veranstaltungskalender ohne Gewähr!
15. August 2019 , POSTHALLE, Würzburg

.rcn präsentiert: PENNYWISE

.rcn präsentiert: PENNYWISE

Special Guest: GOOD RIDDANCE

Würzburg, POSTHALLE

Donnerstag, 15.08.2019

Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

VVK: RESERVIX TICKETS

VVK ab 31,75 EUR
AK: Erhöhter Preis

Skatepunk-Legende! Nachdem Sänger Jim Lindberg 2009 die Band verließ und Zoli Teglas von Ignite den Posten zeitweise übernahm, kehrte Lindberg Jahre danach wieder zurück. Ab danach ging es wieder aufwärts! Kurz vor dem Mission Ready 2018 kam mit „Never Gonna Die“ ein neues Album nach zwei Jahren Studioarbeit heraus. Diesmal wurden die Meinungen jedes Bandmitglieds berücksichtigt, außerdem fanden sich durch Trump wesentlich mehr politische Texte auf der Platte. Für Amerikaner von der guten Seite wie Pennywise ist die Amtszeit eine Präsidenten, der flächendeckend weltweit nicht mehr für voll genommen wird, sicher nicht einfach. Vorband: Good Riddance, im April erst live in Nürnberg gewesen. Die Band war in den frühen Jahren auch sowas wie das politische Rückgrad des Fat Wreck Chords Labels.

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluss Donnerstag, 08.08.2019

-Direktklick auf  verlosung@rcnmagazin.de (Namen, Betreff PENNYWISE und Telefonnummer für eine spätere Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen), Preisfrage (Teilnahme freiwillig, ohne Auswirkung auf Gewinn):  Eure Postleitzahl?

ALBUMSTREAM:
Pennywise - "Never Gonna Die" (Full Album Stream)

https://youtu.be/4N234UWW3Mk


Infos:

.rcn 217 (2018), Interview mit Gitarrist Fletcher Dragge zum aktuellen Album.


Nach dem Weggang von Sänger Jim Lindberg 2009 ist dieser nun wieder mit im Boot und mit „Never Gonna Die“ ist auch ein neues Album kurz vor dem Festival am Start. Die Arbeiten an der Platte dauerten über zwei Jahre, weil zwar viele Songs entstanden, aber nicht alle immer gleich zufrieden mit dem Ergebnis waren. Früher blieben immer unzufriedene Bandmitglieder, jetzt suchte man den Konsens, mit dem jeder leben konnte. „Irgendeiner war immer dagegen. Dann hatten Randy oder Byron keine Lust, daran zu arbeiten. Ein Song musste also wirklich perfekt sein, um es aufs Album zu schaffen. Es gab also eine Menge Versuche und viele Fehlschläge. Was aber passiert ist: wir haben jetzt ein Album, dass allen gleichermaßen wichtig ist. Wir haben die Interessen aller berücksichtigt und nicht das Ego von einem in der Band befriedigt. Und dieser Prozess hat einfach Zeit gekostet. Wir sind zum ersten Mal nach einer langen Zeit wieder zusammen gekommen und haben versucht möglichst gut miteinander umzugehen.“ Sagt Fletcher.

Auf der Platte sind mehr politische Songs als sonst zu finden. Woher kommt das?
„Dafür ist natürlich Donald Trump verantwortlich. Wir leben in einem Land, das weit davon entfernt ist, perfekt zu sein. Aber aus irgendeinem Grund denkt das Land selbst, es sei die großartigste Nation auf der Welt.“ Er reiste aber schon oft nach Europa, und sah, dass es den leuten hier auch sehr gut geht. „Die Amerikaner werden mit Bullshit aus den Medien gefüttert und sind total hirngewaschen. Die Reichen und die Mächtigen machen die Gesetze, wählen den Präsidenten und den Kongress. Viele Menschen bei uns sind so saublöd, dass sie eine Schlagzeile lesen und es für die Wahrheit halten. Sie prüfen das auch nicht nach, weil sie gerade die Kardashians oder irgendeinen anderen dummen Scheiß schauen oder tun. So werden sie immer von der Realität abgelenkt. Und die besteht aus einer Politik, die für die Interessen der Reichen designt ist. Wir Amerikaner müssen also aufwachen, deshalb schreiben wir Songs darüber und reden über diese Themen.“ Amerika bewege sich momentan eher rückwärts meint er. „Jedes andere Land schaut auf Amerika und lacht sich kaputt über uns. Donald Trump ist Präsident geworden? Das kann doch nicht sein. Das ist wirklich peinlich!“

Wie ist denn der Albumtitel gemeint? „Never Gonna Die“ Wer soll nie sterben?
Fletcher: „In dem Song geht es um die Vorurteile, die wir als Kinder beigebracht bekommen. Hass ist anerzogen, eine Einstellung, die nicht von innen kommt. Wenn du auf einer einsamen Insel aufwachst und du hast ein schwarzes, ein mexikanisches und ein weißes Kind, und niemand ist da, der dir erklärt, dass du Vorurteile gegen irgendjemanden haben sollst, würden wir alle gut miteinander auskommen. Unsere Eltern, unsere Gesellschaft und unsere Geschichte haben uns beigebracht, zu hassen. Mein Vater hat immer gesagt: Ich mag keine Mexikaner. Und jetzt bezeichnet Donald Trump Mexikaner offen als Vergewaltiger und Drogendealer. Und das merken sich die Kinder, die das im Fernsehen verfolgen. Deshalb sagt der Song: Wenn wir nichts dagegen tun, wird dieses Denken nie sterben. Es wird immer weitergehen, wie in den letzten Jahrhunderten auch. Und das wollen wir nicht hinnehmen.“

Wolfram Hanke
 

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