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Veranstaltungen

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1. Januar 2022 , DER HIRSCH, Nürnberg

.rcn präsentiert: STEVE VAI

.rcn präsentiert: STEVE VAI

Inviolate Tour 2022

Dienstag, 28.06.2022

DER HIRSCH, Nürnberg

Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Tickets ab 25,20 EUR
Abendkasse: Erhöhter Preis
VVK:
https://www.concertbuero-franken.de/konzert-details/steve-vai-3939.html

Steve Vai ist jetzt 61 und die heilige Madonna der Kreativität hat ihn noch nicht verlassen. Am Anfang der Klopapierkrise war er damit beschäftigt, ein Akustikalbum mit Gesang aufzunehmen, den Plan hat er verworfen und stattdessen gerockt. Das neue Album "Inviolate" enthält neun nerdig-innovative Songbomben, hochmelodisch und mit seiner typisch singenden Gitarre. Das Album ist trotzdem herrlich unvorhersehbar, unterhaltsam, protzt kaum mit Geschwindigkeitsrekorden sondern ist einfach wie ein 1000-Saiten Roman. Oder wie er selbst sagt: "Bei mir gibt es immer seltsame Sachen und die sind immer eher schrullig."

Wir verlosen 3x2 Karten ab Einsendeschluss Dienstag, 21.06.2022

-Direktklick auf  verlosung@rcnmagazin.de (Namen, Betreff STEVE VAI und Telefonnummer für eine spätere Gewinnbenachrichtigung nicht vergessen), Preisfrage (Teilnahme freiwillig, ohne Auswirkung auf Gewinn): Euer Lieblings-Musikhändler?

MUSIK:
Teeth of the Hydra (Vom neuen Album "Inviolate")

https://youtu.be/pXMgPbMYIA8

Und das ganze auch live gespielt: Steve Vai - Teeth of the Hydra (Official Music Video)

https://youtu.be/46qjDJ0lLdE

Rezi:

Steve Vai
"Inviolate"
Favored Nations-Mascot  / Rough Trade
VÖ: 28.01.2022


Steve Vai ist jetzt 61 und die heilige Madonna der Kreativität hat ihn noch nicht verlassen. Am Anfang der Klopapierkrise war er damit beschäftigt, ein Akustikalbum mit Gesang aufzunehmen, den Plan hat er ad acta gelegt und das hier kreiert. Neun nerdig-innovative Bomben, hochmelodisch, singende Gitarre, rein instrumental und nahe am Fusion Sound gelegen… und damit die Fachpresse auch was zu erzählen hat, hat er sich eine neue Gitarre bei Ibanez bauen lassen. Den Look im Steampunk Stil hat die Designerfirma Hoshino entworfen. Rick Nielsen wäre neidisch auf das Teil: Drei Hälse, einmal 12 Saiten mit halb bundlosen Hals, ein Siebensaiter plus ein Bass und am anderen Ende des Korpus ist ein Harfenteil integriert. Er hat sie Hydra genannt. Die Songs des Albums sind arrangiert, dass Vai sie live vor Publikum spielen kann. Gastmusiker auf dem Album sind Leute wie Billy Sheehan oder Terry Bozzio, um nur die prominentesten zu nennen. Nebenbei hat er auch eine neue Gitarrentechnik entwickelt, die sich „Joint Shifting“ nennt: Mehrere Saiten beim Spielen in gegensätzliche Richtungen zu biegen, was nur funktioniert, wenn man in der Lage ist, das oberste Gelenk eines Fingers unabhängig von den anderen Griffeln gebogen wird. Für „Little Pretty“ hat er seine Gretsch-Hollowbody Gitarre von der Wand geholt, auf „Apollo In Color“ spielt er seine neueste Ibanez Signature und ganz viele exotische Saiteninstrumente im Hintergrund. Als Vai an der Schulter operiert wurde, hatte er den rechten Arm in einer Schlinge. Für Vai kein Grund, nicht kreativ zu sein. Der entstandene Song wurde nur mit der linken gespielt und er hat ihn zu Ehren seines Chirurgen Dr. Knapp dann „Knappsack“ genannt, weil dieser ihm ja diesen gleichnamigen Gurt zur Heilung verpasst hat. Die nächste Saite, pardon, Seite in dieser Ausgabe könnte man mit weiteren Bonmots füllen, aber das lasse ich mal sein. Deswegen mag ich Stücke wie das Ambient-Stück „Sandman Cloud Mist“, zu dem es keine besondere Story gibt und die einfach nur schön vor sich hin mäandern. Dieses Album ist trotzdem herrlich unvorhersehbar, unterhaltsam, protzt kaum mit Geschwindigkeitsrekorden, sondern ist einfach wie ein 1000-Saiten, pardon, Seiten Roman. Für Gitarristen ein vielsaitiger Schinken, mit dem man sich lange beschäftigen wird. Ich übergebe das Schlusswort Herrn Vai: "Ich war nie wirklich ein authentischer Spieler. Man würde sich nicht an mich wenden, um den Blues oder Jazz oder Klassik oder Fusion oder sogar geradlinigen Rock zu hören, weißt du? Bei mir gibt es immer seltsame Sachen, und die sind immer ehr schrullig".

Ewald Funk

 

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